Datum16.01.2026 21:00
Quellewww.spiegel.de
TLDRDie US-Luftfahrtbehörde FAA warnt Airlines vor Flügen über Mittel- und Südamerika, insbesondere in den Lufträumen Mexikos, Panamas, Kolumbiens und Ecuadors. Grund sind Risiken durch potenzielle militärische Aktivitäten und GPS-Störungen. Die Warnungen gelten ab dem 16. Januar für zunächst 60 Tage. Diese Maßnahme wird im Kontext der geopolitischen Spannungen unter der US-Regierung, insbesondere nach der gewaltsamen Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, betrachtet.
InhaltFluggesellschaften sollen im Luftraum über mehreren Staaten vorsichtig sein, empfiehlt die US-Aufsichtsbehörde FAA. Als Grund werden Risiken potenzieller militärischer Aktivitäten genannt. Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat eine Reihe von Warnungen für Airlines veröffentlicht. Demnach sollen Fluggesellschaften beim Überfliegen von Mittelamerika und Teilen Südamerikas besondere Vorsicht walten lassen. Als Gründe nannte die FAA die Risiken potenzieller militärischer Aktivitäten und GPS-Störungen. Die Behörde gab bekannt, dass die Warnungen für Teile Mexikos, Panamas, Kolumbiens und Ecuadors sowie für weitere Gebiete Mittelamerikas und Teile des Luftraums im östlichen Pazifik gelten – und zwar ab dem 16. Januar. Als Dauer waren zunächst 60 Tage vorgesehen. US-Präsident Donald Trump hatte nach der gewaltsamen Entmachtung von Venezuelas Staatschef Nicolas Maduro mehreren Ländern in Mittel- und Südamerika sowie in der Karibik damit gedroht, womöglich als Nächstes dran zu sein, darunter zum Beispiel Kuba. Wen Trump noch auf dem Kieker hat, lesen Sie hier.