Datum16.01.2026 17:56
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag und einem damit verbundenen Stromausfall fordert Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) eine Neupriorisierung der Finanzmittel aus dem Sondervermögen des Bundes zur Stärkung der kritischen Infrastruktur. Wegner betont die Notwendigkeit funktionierender Strukturen und kündigt an, auch Mittel in Berlin umzuschichten, um den Schutz zu verbessern. Gespräche mit dem Finanzsenator über die Maßnahmen sind bereits im Gange.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Anschlag und Stromausfall“. Lesen Sie jetzt „Wegner will mehr Geld für kritische Infrastruktur“. Als Konsequenz aus dem Stromausfall durch den mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) eine Neupriorisierung und Umschichtung des Geldes aus dem Sondervermögen des Bundes gefordert. "Nach dem erneuten Anschlag müssen die Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes stärker in die kritische Infrastruktur fließen, als das bisher geplant ist", sagte Wegner den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es geht mir nicht nur um mehr Geld, sondern um funktionierende Strukturen. Wir müssen zuerst über die Strukturen sprechen, dann über die Finanzmittel. Aber am Ende wird sich auch der Finanzminister bewegen müssen", sagte er weiter. Wegner kündigte an, auch die für Berlin vorgesehenen Mittel aus dem Sondervermögen umzuschichten. "Auch in Berlin werden wir Mittel aus dem Sondervermögen umschichten, um den Schutz der kritischen Infrastruktur zu stärken. Ich habe dazu bereits mit dem Finanzsenator gesprochen. Alles muss auf den Prüfstand." © dpa-infocom, dpa:260116-930-556229/1