Datum16.01.2026 17:37
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Gewerkschaft GEW ruft zu Warnstreiks an Schulen in Sachsen auf, um im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst Druck zu machen. Die Streiks beginnen am Mittwoch in Leipzig und am Freitag in der Dresdner Region, nachdem die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot unterbreitet haben. Die Gewerkschaft fordert für 920.000 Tarifbeschäftigte eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro. Insgesamt sind 2,2 Millionen Menschen betroffen. Die letzte Verhandlungsrunde findet vom 11. bis 13. Februar statt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tarifverhandlungen“. Lesen Sie jetzt „Gewerkschaft ruft zu Warnstreiks an Schulen auf“. Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst der Länder ruft die Bildungsgewerkschaft GEW in der kommenden Woche zu Warnstreiks an Schulen in Sachsen auf. Am Mittwoch solle es zunächst um Schulen im Raum Leipzig gehen, am Freitag dann um Schulen in der Dresdner Region, teilte die Gewerkschaft mit. "Die Verweigerungshaltung der Länder nach zwei Verhandlungsrunden nehmen wir nicht hin", erklärte der GEW-Landesvorsitzende Burkhard Naumann. Die Arbeitgeber hätten bisher kein tragfähiges Angebot vorgelegt. Die Warnstreiks seien zunächst regional begrenzt, sollten dann aber ausgeweitet werden. Die Gewerkschaften fordern für die mehr als 920.000 Tarifbeschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Einkommen - mindestens aber 300 Euro mehr. Insgesamt sind rund 2,2 Millionen Menschen betroffen. Auf rund 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamte soll der Abschluss übertragen werden. Die abschließende Runde der Tarifverhandlungen ist vom 11. bis 13. Februar geplant. © dpa-infocom, dpa:260116-930-556175/1