Datum16.01.2026 17:30
Quellewww.zeit.de
TLDRAnlässlich der Agrarmesse „Grüne Woche“ demonstrieren am Samstag in Berlin Tausende für eine umwelt- und tiergerechtere Landwirtschaft. Das Bündnis "Wir haben es satt!" kritisiert die Bundesregierung für Rückschritte in der Agrarpolitik, insbesondere die Verzögerung einer staatlichen Tierhaltungskennzeichnung bis 2027. Währenddessen treffen sich Agrarminister zu einer Konferenz, um über Themen wie den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu diskutieren. Rund 325.000 Besucher werden bis Sonntag auf der Messe erwartet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Agrarmesse“. Lesen Sie jetzt „Grüne Woche geht weiter - Große Demo geplant“. Anlässlich der Grünen Woche demonstrieren an diesem Samstag (ab 12.00 Uhr) wieder Tausende Menschen in Berlin für eine umwelt- und tiergerechtere Landwirtschaft. Aufgerufen hat wie jedes Jahr das Bündnis "Wir haben es satt!", ein Zusammenschluss aus rund 60 landwirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie werfen der Bundesregierung unter anderem Rückschritte in der Agrarpolitik vor. Ein Kritikpunkt ist etwa die neuerliche Verschiebung einer staatlichen Tierhaltungskennzeichnung, die jetzt erst Anfang 2027 kommen soll. Unter der Überschrift "Bürokratieabbau" werde zudem die Axt an Regelungen für Klima-, Umwelt- und Tierschutz gelegt. Während die Kritiker in der Berliner Mitte protestieren, treffen sich auf der Grünen Woche die Agrarminister und -ministerinnen der Länder auf ihrer Konferenz zu der Messe. Dort soll es unter anderem um den Zugang zu sauberem Trinkwasser gehen. Die am Freitag gestartete Agrarmesse geht in ihr erstes Besucherwochenende. Bis kommende Woche Sonntag werden auf der Landwirtschaftsschau rund 325.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. © dpa-infocom, dpa:260116-930-556101/1