Tarifverhandlungen : Ausweitung von Warnstreiks im Öffentlichen Dienst angekündigt

Datum16.01.2026 17:17

Quellewww.zeit.de

TLDRDie zweite Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Bundesländer ist gescheitert, was zu einer Ausweitung der Warnstreiks durch die Gewerkschaft Ver.di und den Deutschen Beamtenbund (DBB) führt. Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro monatlich. Die Arbeitgeber haben die Forderungen abgelehnt und kein eigenes Angebot vorgelegt. Die nächste Tarifrunde findet vom 11. bis 13. Februar in Potsdam statt, während Hessen separat verhandelt.

InhaltDie zweite Tarifrunde Öffentlichen Dienst der Bundesländer ist gescheitert. Die Gewerkschaft Ver.di und der Deutsche Beamtenbund wollen ihre Streiks deutlich ausweiten. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und der Deutsche Beamtenbund (DBB) wollen ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder außer Hessen in den kommenden Wochen bis Mitte Februar deutlich erweitern. Das kündigten die Gewerkschaften an, nachdem eine zweite Tarifrunde in Potsdam ergebnislos geblieben war. "Regional werden davon unter anderem auch weitere Unikliniken, Straßenräumdienste oder Tarifbeschäftigte in Schulen, Rechenzentren und Finanzämtern betroffen sein", sagte DBB-Chef Volker Geyer. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent, monatlich jedoch mindestens 300 Euro mehr Geld. Die Länderarbeitgeber haben die Tarifforderung abgelehnt, bisher jedoch kein eigenes Angebot vorgelegt.  Die dritte und bisher letzte vereinbarte Tarifrunde soll vom 11. bis zum 13. Februar in Potsdam stattfinden. Hessen ist nicht Mitglied der Arbeitgebervereinigung Tarifgemeinschaft deutscher Länder und verhandelt ab dem 27. Februar in Wiesbaden separat, mit im Kern gleichen Forderungen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.