Datum16.01.2026 17:09
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Rostock demonstrierten etwa 150 Menschen solidarisch mit den Protesten im Iran, die durch gewaltsame Repression der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten ausgelöst wurden. Die Teilnehmer zeigten die historische Flagge des Iran und äußerten klare Botschaften gegen die Staatsführung, einschließlich Slogans wie "Die Mullahs müssen weg". Die Proteste im Iran sind durch eine schwere Wirtschaftskrise und hohe Inflation angeheizt, was zu massiven Unruhen führte, bei denen Berichten zufolge Tausende ums Leben kamen. Die Kundgebung in Rostock verlief friedlich.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unruhen im Iran“. Lesen Sie jetzt „Solidarität mit Protesten im Iran – Kundgebung in Rostock“. Nach dem gewaltsamen Vorgehen iranischer Sicherheitskräfte gegen Demonstranten haben Menschen in Rostock ihre Solidarität mit den Protesten im Iran gezeigt. Zu einer Kundgebung vor dem Rathaus der Hansestadt versammelten sich nach einer vorläufigen Schätzung der Polizei etwa 150 Menschen. Sie zeigten die alte Flagge des Iran mit Löwe und Sonne und skandierten etwa mit Bezug auf die iranische Staatsführung: "Die Mullahs müssen weg", "Chamenei ist ein Terrorist" und "keine Geschäfte mit den Mullahs". In Iran war es zu Massenprotesten gekommen, auf die die der Sicherheitsapparat brutal regierte. Es gibt Berichte über Tausende Tote. Ausgelöst wurden die Proteste unter anderem von einer dramatischen Wirtschaftskrise, einer sehr hohen Inflationsrate und großer Unzufriedenheit mit der Führung in Teheran. Laut Polizei fand die Demo in Rostock ohne Probleme statt. Die Protestierenden trugen demnach angemessen ihr Anliegen vor. © dpa-infocom, dpa:260116-930-556002/1