Datum16.01.2026 15:23
Quellewww.zeit.de
TLDREin 26-jähriger Mann in Mannheim versuchte bei seiner theoretischen Führerscheinprüfung mit einem Funkwellenempfänger und Ohrstöpsel zu betrügen. Der Prüfer entdeckte den Betrugsversuch und alarmierte die Polizei. Da der Mann den Ohrstöpsel nicht selbst entfernen konnte, wurde er ins Krankenhaus gebracht. Die Prüfung wurde vorzeitig abgebrochen, und der Führerschein bleibt ihm vorerst verwehrt. Die Behörden prüfen mögliche Datenschutzverstöße, eine strafrechtliche Untersuchung ist jedoch nicht vorgesehen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mannheim“. Lesen Sie jetzt „Prüfungsbetrug geht schief – Mann mit Ohrstöpsel in Klinik“. Ein Mann hat bei einer theoretischen Führerscheinprüfung in Mannheim mit versteckten Hilfsmitteln betrogen und ist deshalb ins Krankenhaus gekommen. Der 26-Jährige trug einen Funkwellenempfänger am Körper und den dazugehörigen Ohrstöpsel im Ohr, wie eine Polizeisprecherin sagte. Dies bemerkte der Prüfer, sprach den Mann daraufhin an und alarmierte die Polizei. Da der Prüfling den Stöpsel nicht selbst entfernen konnte, brachten die Beamten ihn ins Krankenhaus, wie es hieß. Die Prüfung endete damit vorzeitig, der Führerschein bleibt vorerst verwehrt. Die Behörden prüfen wegen des Vorfalls am Donnerstag nun mögliche Datenschutzverstöße. Der mutmaßliche Betrug werde nicht strafrechtlich untersucht. © dpa-infocom, dpa:260116-930-555174/1