Datum16.01.2026 11:53
Quellewww.zeit.de
TLDRUgandas Präsident Yoweri Museveni wurde laut ersten Auszählungen bei den Präsidentschaftswahlen mit 76 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Herausforderer Bobi Wine erhielt rund 20 Prozent, behauptet jedoch, dass Wahlbetrug stattgefunden habe. Nach der Wahl wurde Wine unter Hausarrest gestellt, während Sicherheitskräfte seine Residenz umstellten. Seine Partei, die National Unity Platform, berichtete von unrechtmäßigen Sicherheitsmaßnahmen. Wine rief seine Unterstützer zu Protesten auf. Die Situation entwickelt sich weiterhin.
InhaltUgandas Präsident Yoweri Museveni wurde ersten Auszählungen zufolge wiedergewählt. Sein Herausforderer Bobi Wine spricht von Betrug. Er wurde unter Hausarrest gestellt. In Uganda zeichnet sich bei den Präsidentschaftswahlen ein deutlicher Vorsprung des Amtsinhabers Yoweri Museveni ab. Rund 76 Prozent der bisher ausgezählten Stimmen entfielen auf den 81-Jährigen, teilte die Wahlkommission mit. Sein Herausforderer, der beliebte Sänger Bobi Wine, habe rund 20 Prozent der Stimmen erhalten. Gleichzeitig wurde auch das Parlament gewählt. Nach der Wahl wurde Wine Angaben seiner Partei zufolge unter Hausarrest gestellt. Das Militär und die Polizei hätten seine Residenz "umzingelt und ihn und seine Frau damit praktisch unter Hausarrest gestellt", teilte Bobi Wines Partei National Unity Platform am späten Donnerstagabend auf der Plattform X mit. Sicherheitskräfte seien "unrechtmäßig über den Zaun geklettert und errichten nun Zelte auf seinem Grundstück." Wine warf der Regierung massiven Betrug bei der Wahl vor und rief seine Anhänger zu Protesten auf. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.