Datum16.01.2026 09:50
Quellewww.zeit.de
TLDRArmin Laschet kritisiert die Grönland-Debatte, die durch Trumps Drohungen ausgelöst wurde, als Ablenkung von wichtigeren globalen Krisen wie dem Ukraine-Konflikt, der Lage in Venezuela und den Entwicklungen im Iran. Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigt sich gelassen und glaubt nicht an eine US-Übernahme Grönlands, sondern sieht die Situation eher als Machtspiel. Beide Politiker betonen die Notwendigkeit, sich auf dringendere Probleme zu konzentrieren.
InhaltArmin Laschet warnt davor, angesichts der Grönland-Debatte andere Krisen zu vernachlässigen. Verteidigungsminister Pistorius glaubt nicht an eine US-Übernahme der Insel. CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hat den durch Drohungen von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Konflikt um Grönland als Ablenkung "von den wirklich wichtigen Konflikten und Krisen" bezeichnet. Keiner rede mehr über die Ukraine, weil es nur noch um Grönland gehe, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag am im Morgenmagazin der ARD. Auch die Lage in Venezuela sei nicht gelöst, hinzu kämen die Ereignisse im Iran. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) riet in der Grönland-Debatte zu Gelassenheit. Er sei "sehr gespannt, aber auch ein Stück weit entspannt", weil er nicht glaube, "dass es hier zum Äußersten kommt", sagte er am Donnerstagabend in den Tagesthemen. Er glaube eher, "dass wir es hier mit einem Machtspiel zu tun haben". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.