Datum16.01.2026 05:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Zahl der Rotavirus-Infektionen in Schleswig-Holstein ist 2025 stark angestiegen. Im Vergleich zu 569 Fällen im Jahr 2024 wurden 948 Infektionen gemeldet. Rotaviren führen bei Säuglingen und Kleinkindern zu schweren Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen. Diese Altersgruppe ist besonders anfällig für Flüssigkeits- und Salzverlust, was die Notwendigkeit einer schnellen medizinischen Intervention erhöht. Die Daten stammen vom Robert Koch-Institut und wurden von der AOK NordWest bestätigt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Infektionskrankheiten“. Lesen Sie jetzt „Zahl der Rotavirus-Infektionen im Norden gestiegen“. Die Zahl der gemeldeten Infektionen mit Rotaviren in Schleswig-Holstein hat 2025 deutlich zugenommen. Im vergangenen Jahr gab es 948 Infektionsfälle mit dem Rotavirus, wie eine Sprecherin der Krankenkasse AOK NordWest der Deutschen Presse-Agentur sagte. Basis sind Zahlen des Robert Koch-Instituts in Berlin. 2024 hatte es im Norden 569 Fälle gegeben. Rotaviren verursachen nach früheren Angaben der Krankenkasse Durchfälle, Erbrechen und Bauchschmerzen. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung den Angaben zufolge bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust. © dpa-infocom, dpa:260116-930-552341/1