Shutdown in den USA: Behörde für Atomwaffensicherheit schickt Mitarbeiter in Zwangsurlaub

Datum20.10.2025 18:23

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Rahmen des US-Shutdowns hat die Behörde für Atomwaffensicherheit (NNSA) hunderte Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt. Rund 1.400 Angestellte sind betroffen, während etwa 400 weiterhin für die Sicherheit der Nuklearsprengköpfe zuständig bleiben. Der Shutdown begann am 1. Oktober aufgrund von Streitigkeiten zwischen Republikanern und Demokraten über einen Übergangshaushalt. Die Haushaltskrise wird nur behoben, wenn ein Budget verabschiedet wird, wobei die Demokraten Zugeständnisse in Bereichen wie der Gesundheitsversorgung fordern.

InhaltDie US-Verwaltung befindet sich weiter im Shutdown. Die Behörde, die die Sicherheit der Atomsprengköpfe gewährleisten soll, schickt Hunderte Mitarbeiter in den Urlaub. Wegen der anhaltenden Haushaltssperre in den USA hat die Behörde für Atomwaffensicherheit (NNSA) für einen Großteil ihrer Mitarbeiter Zwangsurlaub angeordnet. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Demnach sollen rund 1.400 Mitarbeiter der Behörde darüber informiert werden, dass sie ohne Gehaltsfortzahlung pausieren müssten. Rund 400 weitere sollen hingegen weiterhin arbeiten und die Sicherheit der US-Nuklearsprengköpfe gewährleisten. Der sogenannte Shutdown – ein Stillstand weiter Teile der US-Verwaltung – hatte am 1. Oktober begonnen. Grund dafür ist, dass sich die Republikaner von US-Präsident Donald Trump sowie die oppositionellen Demokraten im Kongress nicht auf einen Übergangshaushalt einigen konnten. Die Ausgabensperre endet erst, wenn das Budget verabschiedet ist. Für eine Zustimmung fordern die Demokraten Zugeständnisse der Regierung – etwa bei der Gesundheitsversorgung ärmerer Bevölkerungsteile. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.