Grüne Woche: Grüne Woche mit MV als Partnerland - Schwesig im Bundestag

Datum15.01.2026 20:26

Quellewww.zeit.de

TLDRDie 90. Internationale Grüne Woche in Berlin hat mit Mecklenburg-Vorpommern als Partnerland begonnen. Die Ausstellung eröffnet am Freitag und präsentiert Agrar-Spezialitäten von 1.600 Ausstellern. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sieht dies als Chance, den Nordosten zu stärken. Zudem äußerte sie im Bundestag Bedenken zur EU-Agrarförderung nach 2027, die große ostdeutsche Betriebe benachteiligen könnte. Schwesig fordert eine gleichwertige Förderung pro Hektar für alle Landwirtschaftsbetriebe.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Grüne Woche“. Lesen Sie jetzt „Grüne Woche mit MV als Partnerland - Schwesig im Bundestag“. Mit Mecklenburg-Vorpommern als Partnerland ist die 90. Internationale Grüne Woche am Abend in Berlin gestartet. Nach der Eröffnungsfeier mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier öffnet die Ausstellung rund um Landwirtschaft und Ernährung am Freitag die Tore für die Besucherinnen und Besucher. Rund 1.600 Aussteller zeigen Agrar-Spezialitäten aus den deutschen Regionen und rund 50 Ländern.  MV bespielt eine eigene Halle mit 78 Ausstellern. Das sei eine große Chance, um für den Nordosten als Standort einer leistungsfähigen Land- und Ernährungswirtschaft und als bedeutendes Tourismusziel zu werben, hatte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bei der Vorstellung des Auftritts in Schwerin gesagt. Die Grüne Woche ist auch ein Podium für Gespräche über die Agrarpolitik. Im Bundestag zeigte sich Schwesig am Donnerstagnachmittag in einer Aktuellen Stunde besorgt über die Pläne der EU für die künftige Agrarförderung nach 2027. "Die Pläne können so nicht bleiben", sagte sie. Große Betriebe mit viel Fläche sollen danach weniger Geld aus Brüssel bekommen. "Die landwirtschaftlichen Betriebe in Ostdeutschland sind in der Regel sehr große Betriebe", so Schwesig. Das habe historische Gründe. "Die Agrarförderung müsse so gestaltet werden, dass jeder Hektar gleich viel Wert ist und dass auch die Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern und den anderen ostdeutschen Ländern klarkommen." © dpa-infocom, dpa:260115-930-551639/1