Datum15.01.2026 14:28
Quellewww.spiegel.de
TLDRLudger Beerbaum betrauert den Tod seines Olympia-Pferdes „Goldfever“, das mit ihm 2000 in Sydney Mannschaftsgold gewann. Der Hengst starb im Alter von fast 35 Jahren in seinem Heimatstall. Beerbaum äußerte Dankbarkeit und Stolz auf die gemeinsamen Erfolge. „Goldfever“ war auch in einen Dopingfall verwickelt, der Beerbaum 2004 die Goldmedaille kostete. Nach seinem Rücktritt 2009 zog das Pferd als Zuchthengst großer Erfolge nach und verdiente über zwei Millionen Euro an Preisgeldern.
InhaltBei den Sommerspielen in Sydney trug "Goldfever" seinen Reiter Ludger Beerbaum zum Mannschaftsgold. Vier Jahre später war das Duo in einen Dopingfall verwickelt. Im Alter von bald 35 Jahren ist der Hengst nun gestorben. Der viermalige Springreit-Olympiasieger Ludger Beerbaum trauert um sein ehemaliges Erfolgspferd "Goldfever". Der Hengst, mit dem der Detmolder 2000 in Sydney mit der Mannschaft seine letzte olympische Goldmedaille gewonnen hatte, verstarb in hohem Alter in seinem Heimatstall in Riesenbeck. Das Pferd wurde 1991 geboren, im Mai wäre es 35 Jahre alt geworden. "Natürlich sind wir heute alle sehr traurig, dass er nicht mehr unter uns ist – aber wir blicken auch alle mit großer Dankbarkeit und ein bisschen Stolz auf die Erfolge und die gemeinsame Zeit zurück", wurde Beerbaum in einer Mitteilung auf der Website seines Stalls zitiert. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Eine fünfte Olympia-Goldmedaille wurde Beerbaum wieder aberkannt. Bei den Spielen 2004 in Athen war "Goldfever" nach einem positiven Dopingtest disqualifiziert worden, Beerbaum verlor die Medaille mit der Mannschaft, der nach Streichung von Beerbaums Ergebnissen immerhin noch Bronze blieb. "Goldfever" war 2009 in den Ruhestand gegangen. Insgesamt holte das Pferd Preisgelder in Höhe von mehr als zwei Millionen Euro. Nach seiner aktiven Zeit war "Goldfever" Zuchthengst.