Datum14.01.2026 10:18
Quellewww.zeit.de
TLDRSachsen wird laut einer Prognose des Energiedienstleisters Techem zu den Bundesländern mit den höchsten Heizkostensteigerungen gehören. Haushalte mit Fernwärme müssen mit 18 Prozent mehr Kosten rechnen, Gasheizungen mit 14,5 Prozent. Nur Baden-Württemberg hat höhere Prognosen. Ölheizungsbetreiber sind mit 6,8 Prozent Steigerung weniger betroffen. Die Ursache liegt in gestiegenen Preisen und erhöhtem Verbrauch aufgrund kalter Temperaturen im Februar und Kälteeinbrüchen im November. Die Daten basieren auf dem EU-Verbraucherpreisindex und validierten Wetterdaten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kosten“. Lesen Sie jetzt „Prognose: Sachsen auf Platz zwei bei steigenden Heizkosten“. Verbraucher und Verbraucherinnen in Sachsen können sich voraussichtlich auf deutlich steigende Heizkosten einstellen. Nach Berechnungen des Energiedienstleisters Techem gehört Sachsen dabei zu den am stärksten von Kostensteigerungen betroffenen Bundesländern. Haushalte mit Fernwärmeversorgung sind besonders betroffen: Demnach muss ein Musterhaushalt im Land dafür rund 18 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. Betreiber von Gasheizungen können mit 14,5 Prozent höheren Kosten rechnen. Einzig in Baden-Württemberg fallen die Kostensteigerungen den Prognosen zufolge noch größer aus als in Sachsen. Betreiber von Ölheizungen im Freistaat zahlen zwar voraussichtlich ebenso mehr, kommen laut Techem aber vergleichsweise glimpflich davon. Hier prognostiziert der Energiedienstleister eine Kostensteigerung um rund 6,8 Prozent. Hintergrund der steigenden Kosten sind sowohl gestiegene Preise als auch witterungsbedingt gestiegene Verbräuche wegen eines vergleichsweise kalten Februars sowie eines Kälteeinbruchs im November mit Frost und Schneefall. Die Prognose basiert auf dem EU-Verbraucherpreisindex und Wetterdaten von meteostat.net, die vom Deutschen Wetterdienst validiert wurden. Für die letzten Wochen des Jahres wurden die Daten hochgerechnet. In den vergangenen Wochen hatte es in vielen Teilen Deutschland eisiges Winterwetter mit teils strengem Frost gegeben. Schon die Weihnachtstage waren laut Deutschem Wetterdienst im Mittel so kalt wie seit 15 Jahren nicht mehr. © dpa-infocom, dpa:260114-930-542066/1