Energiekosten: Prognose: Heizkosten in Sachsen-Anhalt steigen deutlich

Datum14.01.2026 09:31

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Sachsen-Anhalt steigen die Heizkosten voraussichtlich deutlich an, insbesondere für Haushalte mit Fernwärme, die mit einem Anstieg von rund 17 Prozent rechnen müssen. Gasheizungen kosten 13 Prozent mehr, während Ölheizungen mit einem geringeren Anstieg von 5,8 Prozent betroffen sind. Die Prognose des Energiedienstleisters Techem beruht auf gestiegenen Preisen sowie witterungsbedingtem erhöhten Verbrauch durch kalte Temperaturen im Winter. Sachsen-Anhalt gehört zu den am stärksten betroffenen Bundesländern in Deutschland.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Energiekosten“. Lesen Sie jetzt „Prognose: Heizkosten in Sachsen-Anhalt steigen deutlich“. Die Menschen in Sachsen-Anhalt können voraussichtlich mit deutlich steigenden Heizkosten für das vergangene Jahr rechnen. Nach Berechnungen des Energiedienstleisters Techem gehört Sachsen-Anhalt zu den am stärksten von Kostensteigerungen betroffenen Bundesländern.  Besonders betroffen sind Haushalte mit Fernwärme: Demnach muss ein Musterhaushalt im Land dafür rund 17 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. Betreiber von Gasheizungen müssen mit 13 Prozent höheren Kosten rechnen. Das sind laut der Techem-Prognose die drittgrößten Kostensteigerungen bundesweit nach Baden-Württemberg und Sachsen.  Besser davon kommen Haushalte im Land mit Ölheizungen. Auch hier steigen die Kosten voraussichtlich, aber in deutlich geringerem Umfang von rund 5,8 Prozent. Hintergrund der Kostensteigerungen sind sowohl gestiegene Preise als auch witterungsbedingt gestiegene Verbräuche wegen eines vergleichsweise kalten Februars sowie eines Kälteeinbruchs im November mit Frost und Schneefall.  Die Prognose basiert auf dem EU-Verbraucherpreisindex und Wetterdaten von meteostat.net, die vom Deutschen Wetterdienst validiert wurden. Für die letzten Wochen des Jahres wurden die Daten hochgerechnet. In den vergangenen Wochen hatte es in vielen Teilen Deutschland eisiges Winterwetter mit teils strengem Frost gegeben. Schon die Weihnachtstage waren laut Deutschem Wetterdienst im Mittel so kalt wie seit 15 Jahren nicht mehr. © dpa-infocom, dpa:260114-930-541951/1