Datum14.01.2026 07:22
Quellewww.zeit.de
TLDRUS-Präsident Donald Trump zeigte während eines Werksbesuchs in Michigan einen Arbeiter den Mittelfinger, der ihn als "Pädophilen-Beschützer" beleidigte. Trump antwortete mit dem Ausdruck "Fuck you" und bestätigte die Echtheit eines im Internet verbreiteten Videos. Der Arbeiter, der sich auf Trumps Verbindung zu Jeffrey Epstein bezog, äußerte keine Reue, hat aber Bedenken hinsichtlich seiner beruflichen Zukunft wegen möglicher Konsequenzen. Er wurde aufgrund laufender Ermittlungen vorübergehend von der Arbeit freigestellt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zwischenfall bei Werkbesuch“. Lesen Sie jetzt „Trump zeigt pöbelndem Arbeiter den Mittelfinger“. US-Präsident Donald Trump hat den schmählichen Zwischenruf eines Werkarbeiters denkbar vulgär quittiert. Wie eine im Internet verbreitete Handyaufnahme zeigte, formte Trump bei einem Werkbesuch am Dienstag (Ortszeit) zweimal deutlich mit dem Mund den Ausdruck "Fuck you" in Richtung des Störers und zeigte den Mittelfinger. Die Szene ereignete sich laut US-Medien in einer Fabrik des US-Autobauers Ford im US-Bundesstaat Michigan. Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung bestätigte der "Washington Post" die Authentizität der Aufnahmen. "Ein Geisteskranker schrie in einem Wutanfall wild Flüche, und der Präsident gab eine angemessene und unmissverständliche Antwort", hieß es in einem Statement des Sprechers, das der Zeitung und weiteren US-Medien vorlag. Den Berichten zufolge beleidigte der Werkangestellte Trump als "Pädophilen-Beschützer". Befragt von der "Washington Post", bestätigte der mutmaßliche Zwischenrufer, dass sich seine Beschimpfung auf Trumps Agieren im Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bezogen habe. Er spüre wegen des Ausrufs "definitiv keine Reue", sagte der 40-Jährige der Zeitung. Er mache sich allerdings Sorgen um die Zukunft seines Jobs und fürchte auch "politische Vergeltung", weil er Trump "vor seinen Freunden blamiert" habe. Eigenen Angaben zufolge wurde er infolge des Vorfalls von seiner Arbeit im Werk wegen laufender Ermittlungen freigestellt. © dpa-infocom, dpa:260114-930-541675/1