Datum20.10.2025 16:51
Quellewww.spiegel.de
TLDRRed Bull Racing musste nach dem Großen Preis der USA eine Strafe von 50.000 Euro zahlen, weil ein Mitarbeiter sich während der Einführungsrunde unerlaubt an der Strecke aufhielt. Er versuchte angeblich, Klebebänder zur Markierung der Startposition von Lando Norris zu entfernen. Die Rennkommissare ahndeten den Regelverstoß, nicht das Verhalten von Max Verstappen. Die Hälfte der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Teamchef Laurent Mekies sprach von einem "Missverständnis", ohne Details zu nennen.
InhaltDas Team von Max Verstappen ist bestraft worden, weil sich ein Mitarbeiter in der Einführungsrunde unerlaubt an der Strecke aufhielt. Medienberichten zufolge soll er versucht haben, ein Klebeband der Konkurrenz zu entfernen. Das Formel-1-Team Red Bull ist nach dem Sieg von Max Verstappen beim Großen Preis der USA zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt worden. Grund dafür ist aber kein Verstoß des 28 Jahre alten Starpiloten aus den Niederlanden. Vielmehr ahndeten die Formel-1-Rennkommissare einen Regelverstoß eines Teammitglieds unmittelbar vor dem Start. Die Hälfte der Strafe wurde auf Bewährung für den Rest der Saison ausgesetzt. Demnach betrat ein Mitarbeiter "den Bereich des Tors 1 in der Nähe der zweiten Startposition erneut, nachdem die Formationsrunde bereits begonnen hatte und zu dem Zeitpunkt, als die Streckenposten begannen, das Tor zu schließen". Das Betreten ist zu dem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt. Der Mitarbeiter soll auf das Bemühen der Streckenposten, ihn daran zu hindern, nicht reagiert haben. Der Grund dafür wurde in der Erklärung nicht genannt. Unter anderem der Nachrichtenagentur Reuters und der BBC zufolge soll der Red-Bull-Mitarbeiter versucht haben, Klebebänder zur Markierung der Startposition von Verstappen-Rivale Lando Norris zu entfernen. Der Brite, WM-Zweiter hinter dessen McLaren-Teamkollege Oscar Piastri, aber noch vor Verstappen, hatte sich für das Rennen in Austin den zweiten Startplatz gesichert. Ungeachtet der Klebebänder sind die Startboxen farblich auf dem Asphalt markiert. Zuerst hatte das Portal "The Race" berichtet. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Es gab zunächst keine offizielle Stellungnahme von beiden Teams. Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies sprach vor der Entscheidung der Rennkommissare mit Reportern und gab keine Details bekannt, solange das Ergebnis noch ausstand. Mekies hatte zunächst von einem "Missverständnis" gesprochen. Laut "Motorsport total" und "Motorsport Magazin.com" wäre das Ablösen des Klebebandes selbst nicht illegal gewesen, da über die "Gridmarker" im Reglement nichts geschrieben steht.