China: Minister lobt "historischen Höchststand" von Chinas Handeslvolumen

Datum14.01.2026 05:18

Quellewww.zeit.de

TLDRChina verzeichnete mit einem Handelsvolumen von über 45 Billionen Yuan (5,6 Billionen Euro) einen "historischen Höchststand" im Jahr 2025, trotz vorheriger Beeinträchtigungen durch den Handelsstreit mit den USA. Vize-Zollminister Wang Jun berichtete von einem Anstieg von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach einem Gipfeltreffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump entspannten sich die Handelsbeziehungen, was zu einer Senkung der US-Zölle führte. China steht jedoch vor Herausforderungen wie schwachem Inlandskonsum und hoher Jugendarbeitslosigkeit.

InhaltImporte und Exporte in China haben laut Vize-Zollminister Wang erstmals 45 Billionen Yuan überschritten. Der Handelsstreit mit den USA hatte sich zuvor entspannt. Chinas Handelsvolumen hat im vergangenen Jahr nach Aussage von Vize-Zollminister Wang Jun einen "neuen historischen Höchststand" erreicht. 2025 habe der Gesamtwert der Warenimporte und -exporte bei umgerechnet 5,6 Billionen Euro (45,47 Billionen Yuan) gelegen, sagte der chinesische Minister bei einer Pressekonferenz in Peking. Das entspreche einem Anstieg von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Wert der gesamten Importe und Exporte in China habe damit erstmals die Marke von 45 Billionen Yuan überschritten, sagte Wang.  Die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt waren im vergangenen Jahr durch den Zollstreit mit den USA beeinträchtigt worden. Auch Chinas Industrieproduktion wuchs nach Angaben des nationalen Statistikbüros im August 2025 im Jahresvergleich nur um 5,2 Prozent. Das war der niedrigste Wert seit einem Jahr.  Ende Oktober hatten Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump bei einem Gipfeltreffen in Südkorea dann aber eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den beiden Ländern bewirkt. Die US-Zölle auf chinesische Importwaren wurden anschließend von 57 Prozent auf 47 Prozent gesenkt. Bis diese Einigung Ende nächsten Jahres ausläuft, sollen Vertreter beider Länder eine langfristige Lösung aushandeln, Experten gehen allerdings davon aus, dass dies schwierig wird.  China kämpft unterdessen mit einem schwächelnden Inlandskonsum, hoher Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen, der alternden Bevölkerung und einer Schuldenkrise im Immobiliensektor des Landes.