Datum14.01.2026 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRVerbraucher in Deutschland müssen im kommenden Jahr mit höheren Heizkosten rechnen, die im Durchschnitt um 8,6 Prozent steigen könnten. In Niedersachsen und Bremen sind die Erhöhungen moderater, mit 5,9 bzw. 7,1 Prozent. Diese Berechnungen basieren auf Wetterdaten und dem EU-Verbraucherpreisindex. Gründe für die steigenden Kosten sind ein kälterer Februar, ein Kälteeinbruch im November sowie leicht gestiegene Gaspreise. Regionale Unterschiede hängen von lokalen Wetterbedingungen ab.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Energie“. Lesen Sie jetzt „Temperaturen treiben Heizkosten - Plus im Nordwesten moderat“. Verbraucher müssen sich für das vergangene Jahr auf höhere Heizkosten einstellen. Niedersachsen und Bremen kommen dabei im Vergleich aber glimpflicher weg als viele andere Bundesländer. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox sowie des Energiedienstleisters Techem, die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorliegen. Der Prognose von Techem zufolge dürften die Heizkosten 2025 im Schnitt um 8,6 Prozent gegenüber 2024 steigen. Für Niedersachsen dürften das Plus demnach bei 5,9 Prozent liegen, für Bremen bei 7,1 Prozent. Die Prognose basiert auf dem EU-Verbraucherpreisindex und Wetterdaten von meteostat.net, die vom Deutschen Wetterdienst validiert wurden. Für die letzten Wochen des Jahres wurden die Daten hochgerechnet. Gründe seien ein höherer Verbrauch wegen eines vergleichsweise kalten Februars sowie eines Kälteeinbruchs im November mit Frost und Schneefall. Auch seien die Gaspreise etwas gestiegen. Die teils deutlichen regionalen Unterschiede beruhen nach Angaben der Energieexperten auf den örtlichen Wetterbedingungen. © dpa-infocom, dpa:260114-930-541256/1