Datum14.01.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDREin Mordprozess beginnt gegen den Fahrer eines gestohlenen Wagens, der im Januar 2025 einen Polizisten in Südbrandenburg tödlich erfasste. Der Beamte, Maximilian Stoppa, wurde während eines Einsatzes zur Festnahme von Autodieben getötet, als der Angeklagte mit überhöhter Geschwindigkeit floh. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor, da er den Tod des Polizisten verdecken wollte, um seine Beteiligung an einer Autoschieber-Bande zu verschleiern. Ein Gedenkstein wurde kürzlich für Stoppa aufgestellt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Polizist getötet“. Lesen Sie jetzt „Mordprozess nach tödlichem Einsatz gegen Autodiebe beginnt“. Bei einem Einsatz gegen flüchtende Autodiebe wird ein Polizist aus Dresden in Südbrandenburg von einem Wagen erfasst und getötet. Rund ein Jahr später verhandelt das Landgericht Cottbus heute (10.00 Uhr) wegen des Vorwurfs des Mordes gegen den Fahrer eines gestohlenen Wagens. Die Tat bei Lauchhammer hatte im Januar 2025 große Bestürzung ausgelöst. Vor wenigen Tagen wurde ein Gedenkstein für den getöteten sächsischen Polizisten Maximilian Stoppa aufgestellt. Der Angeklagte soll als Autofahrer auf der Flucht vor Polizeifahrzeugen mit hohem Tempo gefahren sein. Während eines Überholvorgangs soll der Wagen den Polizeibeamten erfasst haben, der gerade einen sogenannten Stop-Stick - eine Art Nagelgürtel - auf die Fahrbahn legen wollte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, er habe mit der Tat verdecken wollen, dass er als Mitglied einer Autoschieber-Bande an einem Diebstahl beteiligt war. "Verdeckungsabsicht" gilt juristisch als ein Mordmerkmal. © dpa-infocom, dpa:260114-930-541084/1