Datum14.01.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Gewerkschaften haben für Mittwoch vor der zweiten Tarifrunde der Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder zu Warnstreiks an Schulen und Universitäten im Nordosten aufgerufen. Unterrichtsausfälle sind zu erwarten, da unter anderem die Unikliniken Rostock und Greifswald betroffen sind. Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung um sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro, um niedrigere Lohngruppen zu unterstützen. Die Arbeitgeber lehnen diese Forderungen ab. Die nächste Verhandlungsrunde findet von 11. bis 13. Februar in Potsdam statt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tarifverhandlungen“. Lesen Sie jetzt „Gewerkschaften kündigen Warnstreiks an Unis und Schulen an“. Die Gewerkschaften haben für Mittwoch vor Beginn der zweiten Tarifrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder auch im Nordosten zu Warnstreiks aufgerufen. An Schulen muss mit Unterrichtsausfall gerechnet werden. Betroffen sind auch die Universitäten und Unikliniken Rostock und Greifswald sowie die Straßenbauämter Stralsund und Neustrelitz. Streikkundgebungen sind in Schwerin und Rostock geplant. Die Tarifverhandlungen laufen seit 3. Dezember. Die zweite Runde ist für den diesen Donnerstag und Freitag in Potsdam angesetzt. Für die Beschäftigten fordern die Gewerkschaften sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich zusätzlich, um untere Lohngruppen zu stärken. Das lehnen die Arbeitergeber ab. Eine dritte Verhandlungsrunde ist vom 11. bis 13. Februar in Potsdam geplant. © dpa-infocom, dpa:260114-930-541108/1