Datum13.01.2026 18:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Sächsischen Industrie- und Handelskammern fordern von der Deutschen Bahn einen verbindlichen Zeitplan für den Ausbau der Zugstrecke Chemnitz-Leipzig, die für die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens essenziell ist. Nach mehreren Gesprächen bleiben konkrete Aussagen zu Baustart und Fertigstellung aus, was die Kammern als enttäuschend empfinden. Sie verlangen, dass bis zum Frühjahr konkrete Planungen für beide Streckenabschnitte vorliegen. Eine Online-Petition unterstützt den Ausbau mit fast 8.000 Unterschriften. Zusätzliche Mittel von 9,3 Millionen Euro wurden gesichert, dennoch liegt das Projekt hinter dem Zeitplan.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gespräch mit Deutscher Bahn“. Lesen Sie jetzt „Wirtschaftskammern fordern Tempo beim Ausbau von Bahnstrecke“. Sächsische Industrie- und Handelskammern (IHK) haben von der Deutschen Bahn einen verbindlichen Zeitplan für den Ausbau der Zugstrecke Chemnitz-Leipzig gefordert. Die Strecke sei für die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens von zentraler Bedeutung und schaffe die Grundlage für eine leistungsfähige Mobilität von Fachkräften und Gütern, teilten die IHK Chemnitz und die IHK zu Leipzig gemeinsam nach einem neuerlichen Gespräch mit der Bahn mit. Konkrete Aussagen zu Baustart und Fertigstellung seien auch nach diesem dritten Bahngespräch ausgeblieben. Das sei für die Wirtschaftsregion enttäuschend und inakzeptabel. Für die Kammern sei dieses Vorhaben eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte – es müsse endlich priorisiert und beschleunigt werden, hieß es. Die beiden IHK erwarteten von der Deutschen Bahn, dass spätestens in diesem Frühjahr konkrete Planungen für den Nordabschnitt (Geithain–Leipzig) sowie eine verbindliche Zeitschiene für den Südabschnitt (Chemnitz–Geithain) vorliegen. Die Wirtschaft stehe geschlossen hinter diesem Ausbau. Das zeige die Online-Petition der IHK Chemnitz mit inzwischen fast 8.000 Unterstützern. Im vergangenen Sommer seien zusätzliche Mittel in Höhe von 9,3 Millionen Euro im sächsischen Haushalt für die Planung gesichert worden. Dennoch liege das Projekt deutlich hinter dem ursprünglichen Zeitplan. © dpa-infocom, dpa:260113-930-540444/1