Datum13.01.2026 18:25
Quellewww.spiegel.de
TLDREin dänischer Tourist wurde am Sonntag im österreichischen Bad Gastein tot im Schnee gefunden, nachdem er am Samstagabend verschwunden war. Die Bergretter entdeckten den 57-Jährigen vor einem Wasserfall, wo er offenbar erfroren war. Die Polizei und Freunde hatten zuvor nach ihm gesucht. Die Temperaturen lagen unter dem Gefrierpunkt, und die Bergrettung betonte die Wichtigkeit sorgfältiger Tourenplanung und realistischen Einschätzungen der Bedingungen in alpinem Gelände. Bad Gastein ist eine beliebte Touristenattraktion.
InhaltAm Samstagabend ist ein dänischer Tourist im österreichischen Kurort Bad Gastein verschwunden. Am nächsten Mittag fanden Bergretter ihn leblos im Schnee. Die Einsatzkräfte mahnen eine sorgfältige Tourenplanung an. Im österreichischen Urlaubsort Bad Gastein ist ein Tourist aus Dänemark tot aufgefunden worden. In einer Mitteilung der Bergwacht heißt es, die Bergretter seien am Sonntagmittag alarmiert worden. Zuvor hatten bereits Freunde und auch die Polizei mithilfe eines Polizeihubschraubers nach dem 57-Jährigen gesucht. Wenig später fanden Bergretter den Dänen vor den ersten Steilstufen des oberen Wasserfalls, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Der Mann habe leblos im Schnee gelegen, jede Hilfe sei zu spät gekommen. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass er erfroren ist. Der Mann war den Angaben zufolge am Samstagabend um 22 Uhr das letzte Mal gesehen worden. Die Temperaturen lagen in den vergangenen Tagen teils deutlich unter dem Gefrierpunkt. Der Gasteiner Wasserfall ist eine beliebte Touristenattraktion. Bad Gastein liegt südlich von Salzburg. Der Wasserfall verläuft über drei Stufen und 341 Meter durch das Zentrum des Kur- und Wintersportortes. Der Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, Gerhard Kremser, betonte, dass es sich um einen Einsatz im Ortsgebiet gehandelt habe. Die Bergrettung wurde dennoch tätig, weil es sich um alpines Gelände handele. Kremser warnte davor, dass sich Situationen rasch zuspitzen können. Eine sorgfältige Tourenplanung und realistische Einschätzung der Bedingungen seien entscheidend.