Was 2026 Gutes bereithält: Hier sind Dinge, auf die Sie sich freuen können

Datum13.01.2026 17:37

Quellewww.spiegel.de

TLDRDer Artikel präsentiert positive Ereignisse und Entwicklungen, auf die sich Menschen im Jahr 2026 freuen können. Neben den Olympischen Winterspielen in Italien ab dem 6. Februar sind die erste Mondmission seit Jahren und eine totale Sonnenfinsternis am 12. August Highlights. Auch die Rückkehr beliebter Filme, eine Erhöhung des Mindestlohns und bessere Renten stehen bevor. Zudem gibt es neue Regelungen für Ganztagsbetreuung und Maßnahmen gegen Menschenhandel in der EU. Die Fußball-WM verspricht weiteren Gesprächsstoff.

InhaltEs fing ja so lala an, mit US-Imperialismus und Winterwetter-Chaos. Aber keine Sorge: Das neue Jahr hält viel Schönes bereit, von der Sonnenfinsternis bis zu spektakulären Kino-Premieren. Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. 2026 ist gerade einmal zwei Wochen alt. Und die hätten besser laufen können. Die weltpolitische Lage hat sich nicht unbedingt entspannt, und Deutschland wurde von einem Wintereinbruch heimgesucht, der gute und schlechte Seiten hatte. Wir haben für Sie herausgesucht, was 2026 noch bereithält – und uns auf die positiven Aspekte konzentriert. Wenn der Winter in Deutschland in seine letzte Phase geht, bevor die Tage wieder heller und wärmer werden, bieten die Olympischen und Paralympischen Winterspiele einen wunderbaren Grund, um faul auf dem Sofa zu bleiben und den Athletinnen und Athleten beim Slalom, Skispringen oder Curling zuzusehen. Ausgetragen werden die Winterspiele ab dem 6. Februar in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Alle wichtigen Infos zur Veranstaltung finden Sie hier. Vor mehr als 50 Jahren war zuletzt ein Mensch auf dem Mond. Die USA wollen schon länger wieder Astronauten dorthin bringen. In der ersten Jahreshälfte 2026 wird dafür jetzt die erste Mondmission seit Jahren gestartet  , ab Februar sollen vier US-Astronauten rund zehn Tage lang den Mond umrunden. Schon 2027 sollen dann wieder Menschen auf dem Mond landen. Eine weitere Mondexpedition ist bisher für 2028 geplant. Dann könnte sogar ein Mensch aus Deutschland mit dabei sein. Diese Woche startet die Handball-EM der Männer. Nachdem die Frauen bei der WM kürzlich die Silbermedaille holten und einen Hype auslösten, will jetzt auch das DHB-Team der Männer eine Medaille. Schon die Vorrunde wird spannend, die Deutschen haben mit Spanien, Österreich und Serbien eine der anspruchsvollsten Gruppen des Turniers erwischt. Und dann bleibt noch die Frage, wie sich Deutschland bei einer Qualifikation für die Zwischenrunde dort etwa gegen Dänemark schlagen würde – im Finale der Olympischen Spiele gab es gegen die Dänen eine der deutlicheren Niederlagen der jüngeren Geschichte  . Das neue Jahr bringt einen Höhepunkt am Himmel: die erste totale Sonnenfinsternis in Europa seit 2015. Auch in Deutschland ist das Phänomen zu beobachten. Wer mehr – oder weniger – sehen will, muss aber verreisen. Am 12. August wandert der dunkle Neumond zwischen die Erde und die Sonne. Die Totalitätszone, also der Bereich, in der die Sonne ganz verdeckt ist, zieht sich von der Arktis über den Nordatlantik und das östliche Grönland, streift Island, die Iberische Halbinsel und endet im westlichen Mittelmeer. Mehr dazu lesen Sie hier. Millionen Menschen in der EU werden ausgebeutet, im Bereich der Prostitution, auf dem Bau, in Nagelstudios. Eine europäische Richtlinie könnte ihnen helfen, sie soll Menschenhandel und Ausbeutung eindämmen. Die Bundesregierung hat bis zum 15. Juli Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Bundesministerium für Justiz im Oktober vorgestellt . Demnach sollen Leihmutterschaft, Adoption und Zwangsheirat künftig im Zusammenhang mit Menschenhandel  verfolgt werden. Neu ist zudem die erstmals vorgesehene sogenannte Nachfragestrafbarkeit: Wer wissentlich Leistungen von ausgebeuteten Menschen in Anspruch nimmt, soll sich strafbar machen. Die Nachricht, dass sie zurückkehrt, war vergangenes Jahr eine der meistgelesenen Meldungen auf SPIEGEL.de: Aus Anne Hathaway wird wieder Andy. Der zweite Teil von "Der Teufel trägt Prada" soll im Mai 2026 in die Kinos kommen, 20 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Films. Zudem kehren in diesem Jahr drei Größen in die Kinos zurück: Im Juli starten Christopher Nolans "Odyssee" und "Spiderman – A Brand New Day" : Schon im Mai läuft "The Mandalorian & Grogu" an und bringt "Baby Yoda" in die Kinos. Millionen Gamer haben sehr viel Übung darin, sich in Geduld auf den Release von "Grand Theft Auto VI" ("GTA VI") zu üben. Es ist inzwischen fast so etwas wie ein international verbindendes Ritual. Diesen November soll es nun wirklich so weit sein, versprach Hersteller Rockstar Games im Herbst 2025. Im Internet hat sich rund um das Warten längst ein Meme verselbstständigt: Mehr über "We got ... before GTA VI" lesen Sie hier. Für verschiedene Gruppen Deutscher hält das Jahr womöglich ein finanzielles Plus bereit. Zum 1. Januar wurde der Mindestlohn auf 13,90 Euro pro Stunde erhöht, parallel stieg die Obergrenze für sogenannte Minijobs auf 603 Euro pro Monat. Ab dem Sommer bekommen zudem Rentner und Rentnerinnen mehr, und zwar geschätzt 3,7 Prozent mehr Rente. Wie Sie das Maximale aus Ihrer Rente herausholen, lesen Sie hier.  Im Sommer erreicht das Fußballjahr mit der WM in den USA, Mexiko und Kanada seinen Höhepunkt. Auch wenn es an dem Turnier und dem Weltverband Fifa  berechtigte Kritik gibt, werden Fußballfans die Spiele wohl trotzdem gespannt verfolgen und dafür gegebenenfalls auch späte Anstoßzeiten durch die Zeitverschiebung in Kauf nehmen. Der Rest kann sich über Smalltalk-Stoff zwischen dem 11. Juni und 19. Juli freuen – und über einen Grund, nach Feierabend noch in den Biergarten zu gehen. Ein Ort in Deutschland hat es dieses Jahr in die 52 Reiseempfehlungen der "New York Times" geschafft. Es ist Bayreuth.  Denn dort finden dieses Jahr die 150. Festspiele statt. Die Tickets sind so gut wie vergriffen, eine Reise lohnt sich für Opernfans laut der "New York Times" trotzdem: Einfach vor Ort ins Kino gehen, um eine Übertragung anzuschauen oder sich dem mit dem begleitenden Festspiel-Open-Air  trösten, für das man keine Tickets benötigt. Alle Kinder, die ab dem Sommer 2026 eingeschult werden, werden unter der Woche bis zu acht Stunden täglich betreut, wenn die Eltern das wünschen. Familien haben künftig einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Aber wird das wirklich klappen? Eine Recherche meiner Kolleginnen und Kollegen zeigt: Es kommt darauf an, wo man wohnt . Ein Anfang, um Familien zu entlasten, ist es trotzdem.