Datum13.01.2026 16:09
Quellewww.zeit.de
TLDRUS-Präsident Donald Trump hat angesichts massiver Proteste im Iran alle Gespräche mit Teheran ausgesetzt und Unterstützung für die Demonstranten angekündigt. Er fordert die Iraner auf, gegen das autoritäre Regime zu protestieren und warnt die Regierung vor Konsequenzen für das Gewalttaten gegen Demonstranten. Seit über zwei Wochen protestieren die Menschen gegen die islamische Führung, während die Sicherheitskräfte brutal gegen die Demonstrationen vorgehen, die mittlerweile zu einem landesweiten Aufstand und den schwersten Protesten seit Jahren eskaliert sind.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Massenproteste“. Lesen Sie jetzt „Trump kündigt Hilfe für iranische Demonstranten an“. Angesichts der Massenproteste im Iran hat US-Präsident Donald Trump bis auf weiteres alle Gespräche mit der Führung in Teheran ausgesetzt und den Demonstranten Unterstützung in Aussicht gestellt. "Iranische Patrioten, protestiert weiter! Übernehmt eure Institutionen!", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er habe alle Treffen mit iranischen Regierungsvertretern abgesagt, bis das "sinnlose Tötung von Demonstranten aufhöre". "Sie werden einen hohen Preis zahlen", schrieb Trump und kündigte an, dass Hilfe unterwegs sei. Was genau er damit meinte, war zunächst unklar. Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren Iranerinnen und Iraner gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Die durch eine Wirtschaftskrise ausgelösten Proteste haben sich inzwischen zu einem landesweiten Aufstand entwickelt. Der Sicherheitsapparat reagiert mit brutaler Härte. Hunderte Demonstranten sind nach Angaben von Aktivisten bereits getötet worden. Es sind die schwersten Proteste im Iran seit Jahren. © dpa-infocom, dpa:260113-930-539625/1