Datum13.01.2026 15:09
Quellewww.zeit.de
TLDRAm Landgericht Stade beginnt ein Prozess gegen eine 40-jährige Frau, die angeblich aus Wut über eine Kündigung eine Explosion im Auto ihrer Chefin geplant haben soll. Laut Ermittlungen der Staatsanwaltschaft drehte sie das Ventil einer Gasflasche auf, um eine Explosion bei möglichem Rauchen im Fahrzeug auszulösen. Der geplante Anschlag wurde jedoch verhindert, da ein Mitarbeiter den Gasgeruch bemerkte. Ihr droht der Vorwurf des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landgericht Stade“. Lesen Sie jetzt „Frau soll Explosion im Auto ihrer Chefin vorbereitet haben“. Aus Verärgerung über eine Kündigung soll eine 40 Jahre alte Frau eine Sprengstoffexplosion im Fahrzeug ihrer Arbeitgeberin geplant haben. Nun hat vor dem Landgericht Stade ein Prozess gegen die Angeklagte begonnen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll die Deutsche das Ventil einer Gasflasche aufgedreht haben, die im Wagen der Arbeitgeberin lag. Sie soll demnach geplant haben, dass Gas ausströmt und es zu einer Explosion kommt, wenn Menschen in dem Fahrzeug rauchen. Ein Mitarbeiter habe den Gasgeruch allerdings bemerkt, so sei die Explosion verhindert worden. Für den ersten Verhandlungstag war die Befragung von Zeugen geplant. Es wurden drei weitere Prozesstage festgelegt. Der konkrete Tatvorwurf gegen die 40-Jährige lautet: versuchtes Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion. © dpa-infocom, dpa:260113-930-539033/1