Nach Bruch von Rot-Lila: CDU will für neue Koalition auf alle Brandenburger zugehen

Datum13.01.2026 14:59

Quellewww.zeit.de

TLDRNach dem Bruch der Rot-Lila-Koalition in Brandenburg strebt die CDU unter Fraktionschef Jan Redmann eine neue Koalition mit der SPD an. Redmann betont, dass alle Brandenburger Wähler angesprochen werden müssen, um deren Anliegen im Regierungshandeln zu integrieren. Wichtig sei, Vertrauen durch gute Arbeit zurückzugewinnen und Stabilität zu schaffen. Gespräche mit Ministerpräsident Dietmar Woidke sollen fortgesetzt werden, um ein gemeinsames Bündnis zu entwickeln, das die Belange aller Brandenburger berücksichtigt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Bruch von Rot-Lila“. Lesen Sie jetzt „CDU will für neue Koalition auf alle Brandenburger zugehen“. Brandenburgs CDU-Fraktionschef Jan Redmann will mit einer möglichen neuen Koalition mit der SPD alle Wählerinnen und Wähler ansprechen. "Entscheidend ist, dass die Anliegen der Brandenburger sich im Regierungshandeln wiederfinden", sagte Redmann. "Dabei muss uns eins ganz klar sein: Nur rund die Hälfte der Brandenburger hat zuletzt CDU oder SPD gewählt, die andere Hälfte eben gerade nicht." Redmann, der auch CDU-Landesvorsitzender ist, betonte: "Wenn wir eine Regierung bilden wollen, die für ganz Brandenburg arbeitet, für ganz Brandenburg erfolgreich ist, dann gehören auch die Anliegen der anderen Hälfte mit auf den Verhandlungstisch und müssen in einer neuen Koalition mitgedacht werden." SPD und CDU loten nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition ein gemeinsames Bündnis aus. Redmann sagte, er habe sich Ende der vergangenen Woche mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) getroffen. "Wir haben vereinbart, diese Gespräche diese Woche fortzusetzen. Und unser Auftrag ist dabei, klar, Vertrauen zurückgewinnen durch gute Arbeit", sagte er. "Brandenburg braucht jetzt Stabilität und Verlässlichkeit, um wieder Vertrauen zurückzugewinnen." © dpa-infocom, dpa:260113-930-538950/1