Datum13.01.2026 15:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDie WHO fordert höhere Steuern auf zuckerhaltige und alkoholische Getränke, um die Gesundheitssysteme zu entlasten. Sie warnt, dass niedrige Steuern zu einem günstigeren Zugang zu schädlichen Produkten führen und dadurch vermeidbare Krankheiten begünstigen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus betont, dass Gesundheitssteuern eine der effektivsten Methoden zur Krankheitsprävention sind und zudem die Finanzierung des Gesundheitssystems unterstützen können.
InhaltDie WHO sieht in niedrigen Steuern auf Getränke mit Alkohol und Zucker ein Problem für Gesundheitssysteme. Höhere Abgaben seien eines der wirksamsten Instrumente dagegen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich für höhere Steuern auf alkohol- und zuckerhaltige Getränke ausgesprochen. Eine niedrige Besteuerung sorge dafür, dass schädliche Produkte billig blieben, teilte die WHO mit. Immer mehr Gesundheitssysteme gerieten unter finanziellen Druck durch vermeidbare, durch Zucker und Alkohol verursachte Erkrankungen und Verletzungen. "Gesundheitssteuern sind eines der wirksamsten Instrumente, die wir zur Förderung der Gesundheit und zur Prävention von Krankheiten haben", sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Durch Steuererhöhungen auf Tabak, zuckerhaltige Getränke und Alkohol könnten Regierungen den gesundheitsgefährdenden Konsum reduzieren und zugleich finanzielle Mittel für das Gesundheitssystem generieren. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.