Datum20.10.2025 15:56
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Inflation in Mecklenburg-Vorpommern betrug im September zwei Prozent, was unter dem bundesweiten Durchschnitt von 2,4 Prozent liegt. Lebensmittelpreise stiegen moderat um 1,8 Prozent, während Strompreise um 10,6 Prozent sanken. Die Preise für Fleisch erhöhten sich um 4,4 Prozent, Obst wurde drei Prozent teurer. Trotz günstigerer Kraftstoffpreise stiegen die Verkehrsausgaben um 2,4 Prozent. Experten betrachten eine Inflationsrate von zwei Prozent als Zeichen für Preisstabilität.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Inflation“. Lesen Sie jetzt „Teuerung in MV bei zwei Prozent - niedriger als bundesweit“. Die Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern mussten im September zwei Prozent mehr für ihren Lebensunterhalt bezahlen als ein Jahr zuvor. Einen moderaten Anstieg von 1,8 Prozent gab es dem Statistischen Amt des Landes zufolge bei den Lebensmittelpreisen. Brot und Getreideerzeugnisse verbilligten sich demnach sogar um 0,1 Prozent. Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich hingegen um 4,4 Prozent. Obst war den Angaben zufolge drei Prozent teurer als vor Jahresfrist, Gemüse wiederum 6,2 Prozent günstiger. Deutlich gesunken sind den Angaben zufolge die Strompreise - um 10,6 Prozent - und die Gaspreise um 3,7 Prozent. Obwohl die Preise an der Zapfsäule 0,2 Prozent niedriger als vor einem Jahr waren, stiegen die Ausgaben für Verkehr um 2,4 Prozent, wie das Statistische Amt weiter mitteilte. Die Kosten für Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel seien um 0,9 Prozent gestiegen. Bundesweit lagen die Verbraucherpreise im September 2,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Das Leben in Deutschland hat sich damit so stark verteuert wie nie in diesem Jahr. Experten sprechen bei einer Inflation von zwei Prozent von Preisstabilität. © dpa-infocom, dpa:251020-930-185053/1