Olympische Spiele: NOlympia-Bündnis bringt sich in Stellung

Datum13.01.2026 13:16

Quellewww.zeit.de

TLDRDas NOlympia-Bündnis hat sich gegen die Olympischen Spiele in Hamburg positioniert und argumentiert, dass die Stadt bessere Prioritäten hat. Anlässlich eines bevorstehenden Bürgerschaftsbeschlusses zum Olympia-Referendum am 31. Mai präsentierte das Bündnis seine Argumente. Um die eigene Broschüre in die Abstimmungsunterlagen zu integrieren, plant es, bis Ende Januar 10.000 Unterschriften zu sammeln. Eine Kick-Off-Veranstaltung zur Kampagne findet am Freitag im Centro Sociale statt. Das Bündnis war bereits 2015 aktiv, als eine Mehrheit gegen die Spiele stimmte.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Olympische Spiele“. Lesen Sie jetzt „NOlympia-Bündnis bringt sich in Stellung“. Die Gegner Olympischer Spiele in Hamburg haben sich in Stellung gebracht. Einen Tag vor dem geplanten Bürgerschaftsbeschluss, der ein Olympia-Referendum am 31. Mai ansetzen soll, präsentierte das Bündnis NOlympia am Dienstag ihre Stellungnahme. Unter dem Motto "Hamburg hat etwas Besseres verdient" führte es dabei Argumente auf, warum Hamburg dringend die Finger von Olympischen Spielen lassen sollte. Das Sportgroßereignis könnte 2036, 2040 oder 2044 in der Hansestadt stattfinden. Um die Broschüre in die Abstimmungsunterlagen für das Referendum zu bekommen, will das Bündnis von Ende Januar an innerhalb von drei Wochen 10.000 Unterschriften sammeln. Bereits an diesem Freitag sei im Centro Sociale um 18.00 Uhr eine Kick-Off-Veranstaltung zum Kampagnenstart geplant. Das NOlympia-Bündnis war schon 2015 aktiv, als beim damaligen Referendum über Olympische Spiele 2024 eine Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger das Sportgroßereignis ablehnte. © dpa-infocom, dpa:260113-930-538175/1