Datum20.10.2025 15:17
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Nürnberg wurde ein 34-jähriger Fußgänger von einem Unbekannten gewürgt und verletzt, was Ermittlungen wegen Mordversuchs nach sich zog. Der Angriff geschah am Freitag im Westen der Stadt, als der Täter ein "Drosselwerkzeug" um den Hals des Mannes legte. Der 34-Jährige konnte sich nicht befreien und erlitt Atemnot sowie Einblutungen. Der Angreifer flüchtete, bevor Passanten helfen konnten. Die Polizei sucht Zeugen, insbesondere eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die in der Nähe waren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nürnberg“. Lesen Sie jetzt „Fußgänger gewürgt - Ermittlungen wegen Mordversuchs“. Ein Fußgänger ist in Nürnberg von einem Unbekannten massiv gewürgt und verletzt worden. Zum Angreifer oder der Angreiferin gebe es bislang keine näheren Informationen, teilte die Polizei mit. Es sei nach derzeitigem Ermittlungsstand auch nicht ausgeschlossen, dass "zwischen dem Täter und dem Geschädigten eine wie auch immer geartete Vorbeziehung besteht". Ermittelt werde wegen Verdachts auf einen Mordversuch. Der 34-Jährige war demnach am Freitag im Westen der Stadt zu Fuß unterwegs, als ihm von einer unbekannten Person plötzlich von hinten ein "Drosselwerkzeug" um den Hals gelegt wurde. Um was für einen Gegenstand es sich dabei handelte, sagte eine Polizeisprecherin zunächst nicht. Der Mann habe sich nicht befreien können, habe Atemnot bekommen, Einblutungen in den Augen erlitten und sei blau angelaufen, teilte die Polizei mit. Der Angreifer oder die Angreiferin sei geflüchtet, bevor Passanten beherzt eingriffen und den Mann aus dem Drosselwerkzeug befreiten. Der 34-Jährige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten suchen jetzt nach Zeugen der Tat - darunter eine vierköpfige Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die in der betreffenden Zeit mit einem E-Scooter in der Nähe des Tatorts gewesen sein sollen. © dpa-infocom, dpa:251020-930-184665/1