Datum13.01.2026 11:02
Quellewww.zeit.de
TLDRNach dem Ende der Rot-Lila-Koalition plant die SPD in Brandenburg zügige Koalitionsgespräche mit der CDU. Ein Landesparteitag ist für den 14. März anberaumt, um die Verhandlungen bis dahin abzuschließen. Ministerpräsident Woidke führte das Aus der Koalition nach Austritten aus der BSW-Fraktion an. Die ersten Gespräche mit der CDU stehen in dieser Woche an, und beide Parteien könnten mit einer Mehrheit im Landtag regieren, ähnlich wie zuvor mit den Grünen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Bruch mit BSW“. Lesen Sie jetzt „SPD in Brandenburg plant zügige Koalitionsgespräche mit CDU“. Die SPD plant nach dem Aus für die Rot-Lila-Koalition zügige Gespräche mit der CDU über eine neue Koalition. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat die SPD einen Landesparteitag für den 14. März einberufen. Ziel ist es demnach, mit den Verhandlungen bis dahin fertig zu sein. Das erste Gespräch mit der CDU ist für diese Woche geplant. Ministerpräsident Dietmar Woidke hatte die SPD/BSW-Koalition am Dienstag nach mehreren Austritten aus der BSW-Fraktion beendet. Als Hauptverhandler hat die SPD-Landesspitze Landeschef Woidke, Generalsekretär Kurt Fischer, den Fraktionsvorsitzenden Björn Lüttmann, Staatskanzleichefin Kathrin Schneider, Vize-Landeschefin Ines Hübner und den Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger bestimmt. Die Vize-Landeschefin Wiebke Papenbrock und Oder-Spree-Landrat Frank Steffen sind Stellvertreter. Die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" hatten zuvor darüber berichtet. Bei der CDU haben Landesvorstand und Fraktion den Landeschef Jan Redmann beauftragt, Koalitionsgespräche vorzubereiten. SPD und CDU, die von 2019 bis 2024 mit den Grünen zusammen regierten, hätten zwei Stimmen Mehrheit - wie SPD und BSW nach der Landtagswahl. © dpa-infocom, dpa:260113-930-537177/1