Datum13.01.2026 10:02
Quellewww.zeit.de
TLDR2024 wurden in Schleswig-Holstein mit 15.073 Eheschließungen die wenigsten Ehen seit 1985 registriert, ein Rückgang von 6,4 Prozent im Vergleich zu 2023. Besonders stark fielen die Zahlen in den Kreisen Steinburg und Herzogtum Lauenburg. Leichte Anstiege gab es in Lübeck und Dithmarschen. Zudem wurden 4.984 Ehen geschieden, was einem Rückgang von 2,1 Prozent entspricht. Betroffen waren 4.125 Kinder, und 23,6 Prozent der geschiedenen Ehen bestanden seit über 20 Jahren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Statistik“. Lesen Sie jetzt „Deutlich weniger Eheschließungen im Norden“. 2024 sind in Schleswig-Holstein so wenig Ehen wie seit Jahrzehnten nicht mehr geschlossen worden. 15.073 Paare gaben sich im nördlichsten Bundesland das Ja-Wort, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Das sind 1.039 Ehen weniger als 2023 (minus 6,4 Prozent) und es ist der niedrigste Stand seit 1985, als 15.042 Ehen geschlossen wurden.Die stärksten Rückgänge gab es in den Kreisen Steinburg (minus 15,3 Prozent) und Herzogtum Lauenburg (minus 13,5 Prozent) sowie in Kiel (minus 11,4 Prozent). Leichte Zunahmen gab es nach Angaben der Statistiker dagegen in Lübeck (plus 1,8 Prozent) und im Kreis Dithmarschen (plus 0,3 Prozent).Im selben Jahr wurden in Schleswig-Holstein 4.984 Ehen geschieden. Das sind 108 Ehen beziehungsweise 2,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Von den Scheidungen betroffen waren auch 4.125 Kinder. Fast jede vierte der geschiedenen Ehen (23,6 Prozent) bestand bereits seit 20 oder mehr Jahren. © dpa-infocom, dpa:260113-930-536954/1