Zusammenarbeit mit AfD: Woidke zur Brandmauer: AfD hat es selbst in der Hand

Datum20.10.2025 15:10

Quellewww.zeit.de

TLDRBrandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) äußerte sich zur Zusammenarbeit mit der AfD und betonte, dass die Partei selbst entscheidend sei, um die "Brandmauer" abzubauen. Er forderte die AfD auf, Extremisten und Neonazis aus ihren Reihen auszuschließen, um eine Kooperation zu ermöglichen. Woidke wies darauf hin, dass eine Zusammenarbeit mit Extremisten ausgeschlossen sei. Zudem hat das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft, was vorerst durch eine Klage der Partei blockiert wurde.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zusammenarbeit mit AfD“. Lesen Sie jetzt „Woidke zur Brandmauer: AfD hat es selbst in der Hand“. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kann sich unter bestimmten Voraussetzungen eine Zusammenarbeit mit der AfD vorstellen. "Die AfD hat es in der Hand. Sie selbst hat es in der Hand, die Brandmauer noch heute überflüssig zu machen", sagte Woidke in der Potsdamer Staatskanzlei. Die Partei müsste "alle Extremisten, alle Neonazis, alle ehemaligen NPD-Mitglieder und viele andere, die diesen Staat verachten, die die Demokratie und die Freiheit verachten", herausschmeißen - dann sei eine Zusammenarbeit denkbar.  "Ganz simple Aufgabe. Und wenn sie soweit ist, kann sie sich bei uns melden", führte Woidke aus. Dann werde er gerne bereit sein, mit einer "dann anderen AfD" zusammenzuarbeiten. "Mit Extremisten kann es keine Zusammenarbeit geben." Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte im Mai mitgeteilt, die AfD als gesichert rechtsextremistische Bestrebung einstufen zu wollen. Dies legte die Behörde wegen einer Klage der AfD dagegen zunächst auf Eis. Der Verfassungsschutz Brandenburg stufte die AfD im Land als gesichert rechtsextrem ein. © dpa-infocom, dpa:251020-930-184610/1