Wetter: Eisregen sorgt für Unfälle und Komplettsperrungen in Norddeutschland

Datum12.01.2026 22:02

Quellewww.spiegel.de

TLDREisregen in Norddeutschland führt zu spiegelglatten Straßen und zahlreichen Verkehrsunfällen, insbesondere auf der A 7, wo es zu einer Massenkarambolage kam. Insgesamt gab es mehrere Unfälle mit Verletzten, darunter vier Schwerverletzte. Auch die A 210 wurde wegen Glätte gesperrt. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteis und rät, das Fahren und den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. Die Feuerwehr appelliert, Eisflächen nicht zu betreten, da kein tragfähiges Eis vorhanden ist.

InhaltDas Winterwetter führt weiterhin zu Problemen auf den Straßen. In Norddeutschland kam es auf glatten Straßen zu zahlreichen Crashs. Die Feuerwehr warnt davor, Eisflächen zu betreten. Eisregen hat in Norddeutschland zu spiegelglatten Straßen und vielen Unfällen geführt. Rettungsfahrzeuge hatten Probleme, auf den spiegelglatten Straßen zu den Unfallstellen zu gelangen, hieß es. Allein auf der A 7 ist es wegen einsetzender Glätte zwischen Henstedt-Ulzburg und Hamburg gleich zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen, wie die Polizei mitteilte. "Es gab sehr viele Unfälle, aber meistens blieb es bei Blechschäden", sagte ein Sprecher. Die Autobahn 7 musste zwischen Henstedt-Ulzburg und Quickborn in Richtung Hamburg zeitweise komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr berichtete von einer Massenkarambolage mit acht beteiligten Fahrzeugen. Vier Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Bei einem weiteren Unfall stießen drei Fahrzeuge zusammen – zwei Menschen wurden verletzt. Auch ein Viehtransporter mit Rindern war in den Unfall verwickelt. Einige Tiere mussten getötet werden. Auf der A 210 kam es am Nachmittag zu Glätteunfällen. Die Autobahn wurde laut Polizei in Höhe des Autobahnkreuzes Rendsburg (Schleswig-Holstein) in beide Richtungen gesperrt. Wie viele Unfälle es auf der Strecke insgesamt gab, konnte die Polizei am Abend noch nicht sagen. Meistens sei es jedoch bei Blechschäden geblieben, sagte ein Sprecher. Der Deutsche Wetterdienst hatte in Hamburg und Schleswig-Holstein vor Glatteis durch gefrierenden Regen gewarnt und riet, einen Aufenthalt im Freien und Fahrten zu vermeiden. Die Feuerwehr warnte unterdessen trotz zwei Tagen mit zweistelligen Minusgraden eindringlich davor, Eisflächen zu betreten. "Es gibt kein tragfähiges Eis in Hamburg", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Bislang hätte die Feuerwehr nicht ausrücken müssen, weil Menschen ins Eis eingebrochen waren. In den Nächten auf Sonntag und Montag waren die Temperaturen in Hamburg deutlich unter null Grad gesunken.