Datum12.01.2026 20:41
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Notzeit für Wildtiere im Landkreis Aurich, aufgrund des winterlichen Wetters ausgerufen, endet am Mittwoch. Der Kreisjägermeister Gernold Lengert begründet dies mit der stabilisierenden Wetterlage. Die Bevölkerung wird ermahnt, rücksichtsvoll mit den Wildtieren umzugehen, die durch die Witterung bereits gestresst sind. Während der Notzeit war es erlaubt, Wildtiere artgerecht zu füttern, und die Jagd war untersagt, um das Überleben der Tiere in der angespannten Versorgungslage zu sichern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Folgen des Winterwetters“. Lesen Sie jetzt „Notzeit für Wildtiere im Kreis Aurich geht zu Ende“. Die wegen des Winterwetters ausgerufene Notzeit für Wildtiere im Landkreis Aurich endet am Mittwoch. Das hat der Kreisjägermeister Gernold Lengert entschieden, wie der Landkreis mitteilte. Grund dafür sei die sich stabilisierende Wetterlage. Die Bevölkerung werde aber weiterhin gebeten, sich in der Natur rücksichtsvoll zu verhalten, um das durch die Witterung ohnehin bereits gestresste Wild nicht zusätzlich zu beunruhigen. Die Notzeit war vergangene Woche ausgerufen worden, um das Wild in der witterungsbedingt angespannten Versorgungslage zu schützen. Die Notzeit erlaubt es nach dem Jagdgesetz, Wildtiere in Not mit artgerechtem Futter zu versorgen. Außerdem ist die Jagd dann untersagt. Außerhalb der Notzeit ist das Füttern von Wild in der Regel verboten. Das Winterwetter mit Schnee und Frost hatte den Zugang der Tiere zu Pflanzen und Trieben erschwert. Dadurch entstehe eine akute Versorgungsknappheit, die das Überleben vieler Wildtiere gefährde, hieß es, als die Notzeit angekündigt wurde. © dpa-infocom, dpa:260112-930-535358/1