Antisemitismus-Beauftragter: Zeugenaufruf zum Brandanschlag auf Grundstück Büttners

Datum12.01.2026 19:22

Quellewww.zeit.de

TLDREine Woche nach dem Brandanschlag auf das Grundstück des Brandenburger Antisemitismus-Beauftragten Andreas Büttner in Templin hat die Polizei einen Zeugenaufruf gestartet. Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Täter mit einem Pkw zum Grundstück kamen. Am Tatort wurde ein rotes Dreieck entdeckt, das mit der Hamas in Verbindung gebracht wird. Es gab keine Verletzten, jedoch wurde eine Belohnung von bis zu 10.000 Euro für Hinweise zur Ergreifung der Täter ausgesetzt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Antisemitismus-Beauftragter“. Lesen Sie jetzt „Zeugenaufruf zum Brandanschlag auf Grundstück Büttners“. Gut eine Woche nach dem Brandanschlag auf einem Grundstück des Brandenburger Antisemitismus-Beauftragten hat die Polizei einen Zeugenaufruf gestartet. Die bisherigen Ermittlungen deuteten darauf hin, dass die Täter mit einem Pkw in die Nähe des Privatgrundstücks von Andreas Büttner in Templin gelangt seien und mit dem Wagen anschließend wieder wegfuhren, teilte das Polizeipräsidium in Potsdam mit.  Die Polizei fragt daher, wer Angaben zu möglichen Tatverdächtigen der Straftat in der Nacht zum 4. Januar machen kann. Auch werden Zeugen gesucht, die in der fraglichen Nacht in der seinerzeit tiefverschneiten Region zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr Fahrzeugbewegungen beobachteten. Angesprochen werden Autofahrer, aber auch Jagdpächter, Beschäftigte mobiler Pflegedienste oder Angestellte von Straßenräumdiensten.  Auf Büttners Grundstück in Templin hatte Unbekannte am frühen Morgen ein Gebäude in Brand gesetzt. Es stand neben dem Wohnhaus, in dem er mit seiner Familie lebt. Verletzt wurde niemand. An der Haustür des Wohnhauses war außerdem mit roter Farbe ein Dreieck angebracht. Laut Generalstaatsanwaltschaft entsprach es dem Zeichen, das die palästinensische Terrororganisation Hamas nutzt. Der Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg spricht von einem Anschlag, sie übernahm die Ermittlungen. Sie setzte eine Belohnung in Höhe von bis zu 10.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. © dpa-infocom, dpa:260112-930-535165/1