Datum12.01.2026 17:25
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Frachter "Fitburg" wurde von der finnischen Polizei nach abgeschlossenen Untersuchungen freigegeben, nachdem ein Datenkabel in der Ostsee beschädigt wurde. Ermittler vermuten, dass das Schiff seinen Anker kilometerweit über den Meeresboden schleifte. Gegen ein Besatzungsmitglied wurde Festnahme verhängt, während drei weitere Ausreiseverbote erhielten. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Sachbeschädigung und Störung des Telekommunikationsverkehrs. Der Vorfall erinnert an frühere Beschädigungen unterseeischer Kabel durch Schiffe mit möglichen Verbindungen zu Russland.
InhaltDie Untersuchungen an Bord seien abgeschlossen, teilte die finnische Polizei mit. Die "Fitburg" fährt inzwischen in internationalen Gewässern. Die Ermittlungen dauern an. Nach der Beschädigung eines Datenkabels in der Ostsee hat Finnland den Frachter Fitburg freigegeben. Behörden hätten das Schiff in internationale Gewässer begleitet, teilte die finnische Polizei mit, die Untersuchungen an Bord seien abgeschlossen. Erkenntnissen finnischer und estnischer Ermittler zufolge hatte die Fitburg ihren Anker kilometerweit über den Meeresboden schleifen lassen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung, der versuchten schweren Sachbeschädigung sowie der schweren Störung des Telekommunikationsverkehrs. Ein Besatzungsmitglied wurde festgenommen, gegen drei weitere wurden Ausreiseverbote verhängt. Die Fitburg war in den Fokus der Behörden geraten, nachdem ein Schaden an einem Datenkabel aufgefallen war, das Helsinki mit Tallinn verbindet. Der Frachter war auf dem Weg von St. Petersburg in die israelische Hafenstadt Haifa gewesen. Der Fall erinnert an frühere Vorfälle, bei denen mutmaßlich Schiffe mit Verbindung zu Russland unterseeische Kabel mit ihrem Anker beschädigten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.