Tarifverhandlungen: Warnstreik kann zu Unterrichtsausfall führen

Datum12.01.2026 14:46

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Mecklenburg-Vorpommern könnte es am Mittwoch aufgrund eines Warnstreiks zu Unterrichtsausfällen kommen. Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder, die seit dem 3. Dezember stattfinden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert sieben Prozent mehr Einkommen oder mindestens 300 Euro. Etwa 3.000 Teilnehmer werden zu einer Kundgebung vor der Staatskanzlei in Schwerin erwartet. Lehrkräfte an öffentlichen Schulen sind zu 65 Prozent tariflich beschäftigt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tarifverhandlungen“. Lesen Sie jetzt „Warnstreik kann zu Unterrichtsausfall führen“. An den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern könnte es aufgrund eines Warnstreiks am Mittwoch zu Unterrichtsausfällen kommen. Hintergrund sind die seit 3. Dezember laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder.  Mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sei eine Vereinbarung über Notdienste an öffentlichen Schulen getroffen worden, teilte das Bildungsministerium mit. Die Schüler an den Grund- und Förderschulen würden betreut, versicherte Ressortchef Simone Oldenburg (Linke). Unklar ist, wie stark die Beteiligung am Warnstreik ausfallen wird. Dies könne vorab nicht gesagt werden. "Eine Abfrage ist unzulässig und würde dem individuellen Streikrecht widersprechen", so Oldenburg. In MV seien 65 Prozent der 12.880 Lehrkräfte an den öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen nach Tarif beschäftigt, 35 Prozent der Lehrkräfte seien verbeamtet, die nicht streiken dürfen. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens jedoch 300 Euro. Am Mittwoch soll vor der Staatskanzlei in Schwerin eine Kundgebung stattfinden, zu der laut GEW etwa 3.000 Teilnehmer erwartet werden. Nach einer ersten Runde am 3. Dezember sollen die Verhandlungen am 15./16. Januar fortgesetzt werden.  Laut Innenministerium sind in Mecklenburg-Vorpommern rund 34.600 Arbeitnehmer betroffen, neben Angestellten auch Beamte, auf die die Verhandlungsergebnisse übertragen werden. © dpa-infocom, dpa:260112-930-533344/1