Datum12.01.2026 14:09
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Verteidigungsministerium hat den Einsatz zweier Regierungsflieger für Außenminister Johann Wadephul und Vizekanzler Lars Klingbeil in die USA gerechtfertigt. Ein Sprecher erklärte, dass aufgrund unterschiedlicher Reisepläne eine gemeinsame Nutzung nicht möglich war. Wadephul habe bilaterale Gespräche in Island, während Klingbeil nach weiteren Terminen strebe. Zudem war nur eine kleinere Maschine verfügbar, da eine größere mit Kanzler Merz nach Indien unterwegs war. Der Tankstopp auf Island war notwendig aufgrund der hohen Gegenwindbedingungen während des Flugs.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bundesregierung“. Lesen Sie jetzt „Ministerium rechtfertigt Einsatz zweier Regierungsflieger“. Das Verteidigungsministerium hat den Einsatz zweier Maschinen für Flüge von Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) in die USA gerechtfertigt - beide Luftwaffenjets standen bei einem Tankstopp auf Island nebeneinander. Die weitere Reisendurchführung sei so unterschiedlich, dass man sowieso zwei Luftfahrzeuge habe einsetzen müssen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsressorts in Berlin. Aus dem Auswärtigen Amt hatte es zur Frage, ob die beiden Minister nicht hätten zusammen fliegen können, bereits geheißen: "Bei Reisen wird stets geprüft, ob diese gemeinsam durchgeführt werden können. Die aktuellen Reisen von Außenminister Wadephul und Vizekanzler Klingbeil ließen sich aufgrund des unterschiedlichen Programmablaufes nicht zusammenlegen." So hatte Wadephul etwa noch bilaterale Gespräche in Island. Er wolle zudem länger in den USA bleiben und von Washington nach New York weiterreisen. Zur Begründung für den Zwischenstopp auf Island erläuterte das Verteidigungsministerium, dass nur zwei kleinere Flugzeuge zur Verfügung gestanden hätten, die tanken mussten. Eine Maschine mit weiterer Reichweite sei gerade mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) nach Indien unterwegs. Auf der Nordhalbkugel fliege man wegen eines üblichen Windbandes dauerhaft mit Gegenwind, weswegen man meistens auch tanken müsse, sagte der Sprecher. © dpa-infocom, dpa:260112-930-533062/1