Datum12.01.2026 14:11
Quellewww.zeit.de
TLDRBei der Suche nach einem vermissten Eisbader im Wismarer Wendorf wurde die Leiche eines 40-jährigen Mannes gefunden. Zeugen berichteten, dass der Mann in einen Rückhalteteich für Löschwasser eingegangen war, nachdem er ein Loch ins Eis geschlagen hatte. Er wollte sein Eisbaden vermutlich mit einer Kamera dokumentieren. Die Feuerwehr setzte Taucher und Kettensägen ein, um die brutalen Bedingungen zu bewältigen und die Suche durchzuführen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Notfall“. Lesen Sie jetzt „Leiche bei Suche nach Eisbader gefunden“. Bei der Suche nach einem verunglückten Eisbader haben Einsatzkräfte in einem Teich in Wismar die Leiche eines Mannes gefunden. Laut einer Polizeisprecherin handelt es sich um einen 40-Jährigen. Ein Zeuge hatte laut Polizei dort einen Mann beim Eisbaden gesehen - dieser sei dann nicht wieder aufgetaucht. Danach habe der Zeuge die Einsatzkräfte verständigt. Eine Polizeisprecherin hatte nach eigener Aussage die Information, dass der Verunglückte eine Kamera aufgebaut hatte, mutmaßlich um das Eisbaden zu dokumentieren. Den Angaben zufolge hatte der Zeuge gesehen, wie der Mann zuvor zum Baden in dem Rückhalteteich für Löschwasser im Stadtteil Wendorf ein Loch ins Eis geschlagen hatte und hineingegangen war. Die Feuerwehr fand später ein Stativ. Die Feuerwehr zog nach eigenen Angaben auch Taucher für die Suche hinzu. "Die Bedingungen sind sehr schlecht", sagte Ronny Bieschke vom Brandschutzamt Wismar. Mit Kettensägen habe man Löcher im Eis vergrößert. Dabei seien die Kameraden durch Seile gesichert worden. In dem Teich habe man zwei große Löcher vorgefunden. © dpa-infocom, dpa:260112-930-532949/2