Datum12.01.2026 12:51
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Jahr 2022 investierte das Land Brandenburg etwa 106 Millionen Euro in die Denkmalpflege. Diese Mittel stammen aus dem Kultur- und Infrastrukturministerium und dienen der Sicherung, Sanierung und Restaurierung von Denkmalen. Insgesamt sind über 14.000 Denkmale im Land verzeichnet, die die kulturelle Identität prägen. Die ältesten Bodendenkmale reichen bis zu 130.000 Jahre zurück, während die Baudenkmale teils aus dem 12. Jahrhundert stammen. Minister Tabbert betont die Wichtigkeit, die historische Bausubstanz für die Zukunft fit zu machen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bilanz“. Lesen Sie jetzt „Über 100 Millionen in Brandenburger Denkmalpflege geflossen“. Mit etwa 106 Millionen Euro hat das Land im vergangenen Jahr den Denkmalschutz unterstützt. Mit den Mitteln des Kulturministeriums sowie des Infrastrukturministeriums sei in die Sicherung, Sanierung und Restaurierung von Denkmalen investiert worden, sagte eine Sprecherin des Infrastrukturministeriums in Potsdam. "Bei der Denkmalförderung geht es maßgeblich auch darum, historische Bausubstanz fit für die Zukunft zu machen", fügte Minister Detlef Tabbert (parteilos) an. "Mehr als 14.000 Denkmale gibt es im Land Brandenburg. Sie alle prägen auf die eine oder andere Weise unsere kulturelle Identität und Geschichte – sie zu bewahren ist Aufgabe des Denkmalschutzes", erklärte Kulturministerin Manja Schüle (SPD). In der Denkmalliste des Landes sind mehr als 14.000 Baudenkmale verzeichnet. Dazu kommen noch etwa 11.000 Bodendenkmale. Die ältesten Bodendenkmale in Brandenburg sind Feuersteinwerkzeuge aus der Zeit des Neandertalers vor rund 130.000 Jahren. Gefunden wurden sie im Braunkohletagebau bei Jänschwalde (Landkreis Spree-Neiße). Zu den jüngsten Bodendenkmalen gehört ein Fluchttunnel unter den DDR-Grenzanlagen von 1961 in Glienicke-Nordbahn (Landkreis Oberhavel). Die ältesten Baudenkmale stammen aus dem 12. Jahrhundert, wie etwa das Kloster in Lehnin (Landkreis Potsdam-Mittelmark) oder der Burgturm in Stolpe (Landkreis Uckermark). © dpa-infocom, dpa:260112-930-532553/1