Datum12.01.2026 11:24
Quellewww.zeit.de
TLDRDas winterliche Wetter hat in Mecklenburg-Vorpommern dazu geführt, dass vor allem Kohl- und Blaumeisen sowie Amseln an Futterhäuschen häufiger anzutreffen sind. Gleichzeitig ist ein Rückgang bei Haus- und Feldsperlingen zu beobachten, was besorgniserregend für ihren Bestand ist. Im Rahmen der Aktion "Stunde der Wintervögel" haben fast 2.500 Menschen ihre Beobachtungen gemeldet, die bis Montag online eingereicht werden können. Nabu-Sprecherin Manuela Heberer äußert die Hoffnung, dass dies nicht auf eine weitere Rückentwicklung der Spatzenpopulation hinweist.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Nabu: Winterwetter treibt Meisen und Amseln ans Futterhaus“. Frost und Schnee haben in den zurückliegenden Tagen nach Angaben von Naturschützern vor allem Kohlmeisen und Blaumeisen, Amseln, Rotkehlchen und Buchfinken verstärkt an die Futterhäuschen gezogen. Bei den Haus- und Feldsperlingen mache sich der Schneeeffekt dagegen gar nicht bemerkbar, teilte der Nabu Mecklenburg-Vorpommern mit Blick auf die Stunde der Wintervögel mit. Im Rahmen der Zählaktion waren Freiwillige dazu aufgerufen, eine Stunde lang Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. "In Mecklenburg-Vorpommern wurden nach jetzigem Stand sogar noch weniger Spatzen gesehen als in den Vorjahren. Es bedeutet hoffentlich nicht, dass die Bestände von Haus- und Feldsperling weiter abnehmen", hofft Manuela Heberer, Sprecherin des Landesverbands. "Vor allem beim Feldsperling würde das leider zur Entwicklung der letzten Jahre passen." Bislang haben in Mecklenburg-Vorpommern den Angaben zufolge fast 2.500 Menschen ihre Zählergebnisse an den Nabu gemeldet. Bis Montag nächster Woche können die Meldungen noch online eingegeben werden. © dpa-infocom, dpa:260112-930-532005/1