Zwei Jahre nach Ostseeflut: Schutzanlagen nach Ostseesturmflut 2023 wieder in Ordnung

Datum20.10.2025 13:53

Quellewww.zeit.de

TLDRZwei Jahre nach der Ostseesturmflut 2023 sind die Reparaturarbeiten an den Küstenschutzanlagen in Schleswig-Holstein abgeschlossen. Umweltminister Tobias Goldschmidt betont, dass die wiederhergestellten Deiche nun höhere Sicherheit bieten. Die Landesregierung unterstützte die Maßnahmen mit bis zu 90 Prozent der Kosten. Goldschmidt weist darauf hin, dass angesichts des Klimawandels kontinuierlicher Küstenschutz nötig ist, und betont die Wichtigkeit von individuellen Hochwasserschutzkonzepten in den Kommunen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zwei Jahre nach Ostseeflut“. Lesen Sie jetzt „Schutzanlagen nach Ostseesturmflut 2023 wieder in Ordnung“. Zwei Jahre nach der Ostseesturmflut vom Oktober 2023 sind die Reparaturarbeiten nach Angaben von Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) abgeschlossen. Die wiederhergestellten Deiche gewährleisteten eine höhere Sicherheit als vor der dieser Sturmflut. Das Ereignis vor zwei Jahren habe eindringlich bewusst gemacht, welche Bedeutung die Sicherung der Küsten habe, so Goldschmidt. Die Landesregierung hatte Wasser- und Bodenverbände sowie Gemeinden bei der Wiederherstellung von beschädigten Regionaldeichen und Küstenschutzanlagen unterstützt. Die Förderung betrug in der Regel 90 Prozent der Kosten. Alle geförderten Maßnahmen seien abgeschlossen. Goldschmidt richtet den Blick in die Zukunft: "In Zeiten des Klimawandels müssen wir in Schleswig-Holstein beim Küstenschutz ganz besonders am Ball bleiben." In vielen Kommunen entstünden Hochwasserschutzkonzepte für die Gegebenheiten vor Ort.  "Wir unterstützen dabei mit Informationen und Beratung. Die vor uns liegenden Jahrzehnte werden Jahrzehnte der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Wir dürfen beim Klimaschutz nicht nachlassen, damit es nicht noch schlimmer wird." © dpa-infocom, dpa:251020-930-184226/1