Unwetterwarnung: Wegen Glätte-Vorhersage: Bahn drosselt Geschwindigkeit

Datum12.01.2026 07:01

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Deutsche Bahn hat aufgrund einer Glatteis-Vorhersage für Montag die Geschwindigkeit auf bestimmten Schnellfahrstrecken reduziert, was zu Verspätungen führen kann. Betroffene Strecken sind unter anderem zwischen Hannover und Frankfurt sowie Köln und Frankfurt. Dank eines guten Betriebsstarts am Morgen gab es bislang keine größeren Störungen, jedoch könnten im Regionalverkehr im Norden Teilausfälle auftreten. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor unwetterartigem Glatteis durch Tief "Gunda".

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unwetterwarnung“. Lesen Sie jetzt „Wegen Glätte-Vorhersage: Bahn drosselt Geschwindigkeit“. Die Deutsche Bahn rechnet angesichts der angekündigten Glatteis-Lage am Montag mit Einschränkungen im Betrieb und mit Verspätungen. Man habe "vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert", hieß es auf der Website der Bahn.  Betroffen seien zunächst die Abschnitte zwischen Hannover und Frankfurt, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. Dadurch könne es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen. Alle ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt würden zudem nicht in Braunschweig und Hildesheim halten, erklärte die Bahn.  Insgesamt habe man einen guten Betriebsstart am Morgen erlebt, sagte aber eine Sprecherin. Im Norden könne es noch zu Teilausfällen im Regionalverkehr kommen. "Insgesamt gibt es bisher keine größeren Störungen durch Glätte und Eisregen." Punktuell komme es kurzzeitig zu Beeinträchtigungen, die die Bahn-Mitarbeiter bislang aber schnell erledigen konnten.  Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, bringt Tief "Gunda" von Westen her Schnee und später Regen, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert. Folge sei "eine überregional unwetterartige Glatteis-Lage", sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter. Der Chef des für die Infrastruktur zuständigen Bahn-Unternehmens DB InfraGo, Philipp Nagl, war am Sonntag nicht davon ausgegangen, dass es durch die Glätte erneut so große Probleme wie am Freitag und Samstag geben könnte. Die Bahn hatte wegen des Wintersturms "Elli" den Fernverkehr im Norden Deutschlands seit Freitag zeitweise komplett eingestellt. Am Sonntagmittag fuhren rund zwei Drittel im Fernverkehr der Deutschen Bahn in Norddeutschland wieder normal, wie Bahnchefin Evelyn Palla sagte. © dpa-infocom, dpa:260112-930-531172/1