Datum12.01.2026 06:34
Quellewww.zeit.de
TLDRWegen akuter Glatteisgefahr fällt am 12. Januar 2026 in der Stadt und dem Landkreis Aschaffenburg sowie im Landkreis Miltenberg der Präsenzunterricht an vielen Schulen aus. Die Kommunen können die Schulwegsicherheit aufgrund der amtlichen Unwetterwarnung nicht gewährleisten. Trotz des Ausfalls könnte Unterricht online oder durch andere Materialien fortgeführt werden. Der Deutsche Wetterdienst hat für Bayern die zweithöchste Unwetterwarnstufe ausgegeben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winterwetter“. Lesen Sie jetzt „Kein Präsenzunterricht am Untermain wegen Glatteisgefahr“. Wegen akuter Glatteisgefahr fällt an vielen Schulen am Untermain der Präsenzunterricht aus. "Vor dem Hintergrund der für heute geltenden amtlichen Unwetterwarnung vor Glatteis können die Straßenmeistereien die Schulwegsicherheit nicht gewährleisten", teilten Kommunen auf der Webseite "Unterrichtsausfall.Bayern.de" des Kultusministeriums mit. "Daher entfällt am 12. Januar 2026 der Präsenzunterricht in der Stadt und im gesamten Landkreis Aschaffenburg." Gleiches gelte für den Landkreis Miltenberg in Unterfranken. Auch in der vergangenen Woche waren viele Schulen bayernweit wegen möglicher glatter Straßen und Wege geschlossen geblieben. Kein Präsenzunterricht bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass der Unterricht ausfällt. Die Schulleitungen entscheiden eigenständig, ob der Unterricht etwa per Videokonferenz erfolgt oder Arbeitsblätter zu bearbeiten sind. Der Montag soll laut Wettervorhersage in vielen Teilen Bayerns gefrierenden Regen und Glatteis bringen. Wegen der Gefahr rief der Deutsche Wetterdienst die zweithöchste Unwetterwarnstufe für den gesamten Freistaat aus. © dpa-infocom, dpa:260112-930-531102/1