Golden Globes 2026: »Hamnet« als bestes Filmdrama ausgezeichnet, »One Battle After Another« als beste Komödie

Datum12.01.2026 05:44

Quellewww.spiegel.de

TLDRBei den Golden Globes 2026 in Beverly Hills wurde die Literaturverfilmung "Hamnet" von Chloé Zhao als bestes Filmdrama ausgezeichnet, während "One Battle After Another" von Paul Thomas Anderson die beste Komödie gewann. Timothée Chalamet erhielt seinen ersten Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie für "Marty Supreme". Rose Byrne wurde als beste Hauptdarstellerin geehrt, während Teyana Taylor und Stellan Skarsgård als beste Nebendarsteller prämiert wurden. Die Veranstaltung umfasste 27 Kategorien und wurde live auf CBS übertragen.

InhaltTop-Preise für "One Battle After Another und "Hamnet", Premieren für Timothée Chalamet und Amy Poehler: In Beverly Hills sind die Golden Globes verliehen worden. In den TV-Sparten triumphierten "The Pitt" und "The Studio". Diese Meldung wird fortlaufend aktualisiert. Die Literaturverfilmung "Hamnet" der chinesischen Regisseurin Chloé Zhao über die Shakespeare-Familie hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Als beste Filmkomödie wurde "One Battle After Another" des US-Regisseurs Paul Thomas Anderson ausgezeichnet (hier  geht’s zur Rezension). Der Politthriller setzte sich bei der Preisverleihung im kalifornischen Beverly Hills am Sonntag (Ortszeit) unter anderem gegen die Filme "Bugonia" und "Marty Supreme" durch. Der Film geht damit auch bei den diesjährigen Oscars als ein Favorit ins Rennen. Die Golden Globes gelten als traditionell wichtiger Indikator für die Oscars, die wichtigsten Filmpreise der Welt. Die Nominierungen werden am 22. Januar verkündet, vergeben werden die Oscars am 15. März. Der 30-jährige Timothée Chalamet gewann mit seiner fünften Golden-Globe-Nominierung zum ersten Mal die begehrte Trophäe. Er erhielt den Preis in der Sparte bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical für seine Rolle als ambitionierter Tischtennisspieler in der Tragikomödie "Marty Supreme". Chalamet setzte sich unter anderem gegen George Clooney ("Jay Kelly"), Leonardo DiCaprio ("One Battle After Another") und Ethan Hawke ("Blue Moon") durch. Als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie/Musical wurde die Australierin Rose Byrne, 46, für ihre Rolle als überforderte Mutter in dem Comedydrama "If I Had Legs I'd Kick You" ausgezeichnet. Sie gewann damit unter anderem gegen ihre Kolleginnen Emma Stone ("Bugonia"), Cynthia Erivo ("Wicked: Teil 2") und Kate Hudson ("Song Sung Blue"). Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Als beste Nebendarstellerin wurde US-Schauspielerin Teyana Taylor geehrt. Die 35-Jährige überzeugte mit ihrer Rolle als militante Aktivistin in dem Politthriller "One Battle After Another". Die Sängerin und Schauspielerin Taylor zeigte sich sichtlich überrascht – sie erhielt die Trophäe mit ihrer ersten Globe-Nominierung überhaupt. Der schwedische Schauspieler Stellan Skarsgård gewann den Golden Globe als bester Nebendarsteller. Der 74-Jährige überzeugte in dem Familiendrama "Sentimental Value" des Norwegers Joachim Trier in der Rolle eines Vaters, der von seinen Töchtern entfremdet ist. Er habe sich für zu alt gehalten, um zu gewinnen, sagte Skarsgård in seiner Dankesrede. Er sei froh darüber, dass ein kleiner norwegischer Film ohne ein großes Budget diese Aufmerksamkeit bekomme. In der Kategorie Beste Filmmusik ging der Preis an den schwedischen Filmkomponisten Ludwig Göransson für den Soundtrack zu "Blood & Sinners". Chancen auf einen Golden Globe hatten auch der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer mit seiner Musik für den Rennsportfilm "F1" und der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter mit seiner Untermalung des Dramas "Hamnet" von Regisseurin Chloé Zhao. Für Zimmer war es die 16. Nominierung in dieser Kategorie. Neben den Filmpreisen wurden in Beverly Hills auch Auszeichnungen für Fernsehproduktionen vergeben. Die Arztserie "The Pitt" wurde dabei zur besten Dramaserie gekürt, "The Studio" zur besten Comedy. Insgesamt wurden in der Nacht zu Montag Preisträger und Preisträgerinnen in 27 Film- und Fernsehkategorien und in einer Podcast-Sparte bekannt gegeben (für den besten Podcast wurde Amy Poehler ausgezeichnet). Journalisten und Journalistinnen aus aller Welt stimmen über die Sieger ab. Die Gala wurde live vom US-Sender CBS ausgestrahlt. Moderiert wurde sie zum zweiten Mal in Folge von Nikki Glaser (mehr zu der Komikerin hier ).