Datum12.01.2026 04:30
Quellewww.zeit.de
TLDRFDP-Chef Henning Höne kritisiert den landesweiten Unterrichtsausfall in Nordrhein-Westfalen aufgrund einer Glätte-Warnung. Er fordert alternative Maßnahmen, wie den Ausfall der ersten Stunde oder regulären Unterricht ohne Präsenzpflicht, und warnt vor den negativen Auswirkungen auf Schüler und Familien. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hatte Distanzunterricht angeordnet und eine Notbetreuung eingerichtet, um die Sicherheit zu gewährleisten, während sie dazu aufruft, dass Schüler zu Hause bleiben, wenn möglich.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unwettergefahr“. Lesen Sie jetzt „FDP-Chef kritisiert landesweiten Unterrichtsausfall“. Die oppositionelle FDP kritisiert den landesweiten Ausfall des Schulunterrichts in Nordrhein-Westfalen wegen der Glätte-Warnung. "Haben wir nicht aus der Pandemie gelernt? Was ist mit milderen Mitteln? Ausfall der ersten Stunde? Regulärer Unterricht ohne Präsenzpflicht statt Notbetreuung?", schrieb NRW-Parteichef Henning Höne im Kurznachrichtendienst X. "Sicherheit geht vor. Aber Schulen werden in Deutschland zu schnell geschlossen", argumentierte er. "Es leiden Schüler und Familien." Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hatte wegen der Glatteiswarnung des Deutschen Wetterdienstes für diesen Montag landesweit Distanzunterricht angeordnet. An den Schulen gibt es lediglich eine Notbetreuung. Schülerinnen und Schüler sollen, wenn möglich, zu Hause bleiben, appellierte die Schulministerin. © dpa-infocom, dpa:260112-930-530814/1