Öffentlicher Nahverkehr: BVG zeigt bei Führungen Schutzmaßnahmen am Kottbusser Tor

Datum20.10.2025 13:41

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) führen am Kottbusser Tor Führungen durch, um Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Nahverkehr zu demonstrieren. Diese richten sich an schutzbedürftige Gruppen wie Senioren, queere Personen und Frauen. Gezeigt werden Notrufsysteme, alarmierte Sicherheitsleitstellen und Kameraüberwachung. Das Projekt ist Teil einer Initiative zur Verbesserung der Sicherheit, die bereits günstigere Ergebnisse in der Kriminalitätsstatistik verzeichnet. Weitere Maßnahmen sind geplant, darunter bessere Sichtverhältnisse und zusätzliche Bodenmarkierungen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Öffentlicher Nahverkehr“. Lesen Sie jetzt „BVG zeigt bei Führungen Schutzmaßnahmen am Kottbusser Tor“. Mit Führungen am Bahnhof Kottbusser Tor wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zeigen, wie im Alltag für die Sicherheit der Fahrgäste gesorgt wird. Die Führungen richten sich dem Unternehmen zufolge an Menschen mit besonderem Schutzbedürfnis, etwa Senioren und Seniorinnen, queere Personen und Frauen.  "Die Führungen zeigen praxisnah, wie Sicherheit im Alltag funktioniert – von Notruf- und Informationssäulen über Alarmgriffe und flächendeckende Kameraüberwachung bis hin zum Zusammenspiel von Sicherheitsleitstelle, Streifenteams und Polizei", teilte die BVG mit. Sie werden in einem ersten Schritt in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Zentrum Kreuzberg/ Oranienstraße mit verschiedenen Interessengruppen von vor Ort durchgeführt. Mit den Führungen geht das Pilotprojekt am Kottbusser Tor in dienächste Phase. Nach der Verstetigung der Reinigungsstreife, hellererBeleuchtung, intensiverer Aufzugsschachtreinigung und dem Einsatz intelligenter Videotechnik folgt nun der Schritt hin zu Aufklärung und Beteiligung. Noch in diesem Jahr sollen der BVG zufolge weitere Maßnahmen umgesetzt werden: Ein zusätzlicher Spiegel soll die Einsehbarkeit eines Bahnhofseingangs verbessern, Bodenmarkierungen bei der Suche nach Notrufsäulen helfen. Insgesamt sieht sich die BVG mit ihrem Bestreben, für mehr Sicherheit zu sorgen, auf dem richtigen Weg. Stadtweit zählte das Unternehmen in seinen Einrichtungen und Fahrzeugen im ersten Halbjahr 17 Prozent weniger Straftaten und 41 Prozent weniger Übergriffe auf Beschäftigte. © dpa-infocom, dpa:251020-930-184181/1