Datum12.01.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDREine 61-jährige Frau steht in Wuppertal wegen Mordes aus Habgier vor Gericht. Sie wird beschuldigt, im August letzten Jahres eine 81-jährige Bekannte in Mettmann mit einem Bügeleisen und dann mit einem Messer tödlich verletzt zu haben. Nachbarn alarmierten die Polizei, doch die Seniorin starb an ihren Verletzungen. Die Angeklagte wurde am Tatort festgenommen, während sie sich als Ersthelferin ausgab. Ermittler fanden Beute aus der Wohnung des Opfers in ihrer Handtasche. Der Prozess umfasst zwei Tage.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mordprozess“. Lesen Sie jetzt „61-Jährige wegen Mordes vor Gericht“. Wegen Mordes aus Habgier muss sich eine 61-jährige Frau ab heute (12.00) in Wuppertal vor dem Landgericht verantworten. Anfang August vergangenen Jahres soll die bislang unbescholtene Frau eine 81-jährige Bekannte in einem Mehrfamilienhaus in Mettmann bei Düsseldorf aufgesucht haben. Die 81-Jährige habe ihr die Tür geöffnet und sie hereingelassen. In der Küche soll die damals 60-Jährige plötzlich mit einem Bügeleisen auf den Kopf ihrer Gastgeberin eingeschlagen und dann zu einem Messer gegriffen haben. Hausnachbarn hörten verdächtige Geräusche und wählten den Notruf. Doch die Rettungskräfte konnten die von 23 Messerstichen tödlich verletzte Seniorin nicht mehr retten. Die deutsche Angeklagte war noch am Tatort festgenommen worden, wo sie sich als Ersthelferin ausgegeben haben soll. In ihrer Handtasche entdeckten die Ermittler dann Beute aus der Wohnung des Opfers. Die Verdächtige soll Goldschmuck, persönliche Unterlagen und die Geldbörse der 81-Jährigen mit 275 Euro Bargeld an sich genommen haben. Die Angeklagte hat bislang zu den Vorwürfen geschwiegen. Das Landgericht hat zwei Prozesstage angesetzt. © dpa-infocom, dpa:260112-930-530632/1